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Archiv für die Kategorie ‘Ernst Schäfer’

Hotel Schloss Mittersill und Ernst Schäfer

2. Oktober 2014 Keine Kommentare

Schloss_Mittersill_Aussenansicht_PanoramaAuf einer Anhöhe, oberhalb von Mittersill im österreichischen Pinzgau gelegen, gibt das Schloss Mittersill einen beeindruckenden Panoramablick auf das Tal und die Kitzbüheler Bergwelt frei. Während des 20. Jahrhunderts Feriendomizil des Hochadels, anschließend Konferenzzentrum und Jugendherberge, gelangte es 2009 in Privatbesitz. Das Schloss blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, so spielte es eine besondere Rolle im Leben von Tibetforscher Ernst Schäfer, der hier mit seinem „Institut“ (Sven-Hedin-Institut) und seiner Familie als Schlossherr residierte. Schäfer in seiner unveröffentlichten Autobiographie dazu: „Gauleiter Scheel (der übrigens auch Reichs und Verteidigungskommissar war), der mich beschützte, bot mir sogleich seine Hilfe an, das halb-ausgebrannte Schloss Mittersill im Oberen Pinzgau wieder bewohnbar zu machen.“(S.321) Auf der Homepadge des Hotel Schloss Mittersill liest man dazu:

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Ernst Schäfer brachte 1939 beinahe tausend Jahre alte Buddha-Statue aus Meteorit-Gestein

27. September 2012 Keine Kommentare

Neues zum Stein der Weisen? Hatte Schäfer ihn gefunden? Die 24 Zentimeter große Statue wurde 1939 von Ernst Schäfer in Tibet entdeckt. Die „Eisenmann“ getaufte Statue verschwand nach seiner Rückkehr in einer Privatsammlung in München und wurde erst für die Wissenschaftler zugänglich, als sie 2009 bei einer Auktion wieder auftauchte. Der Wissenschaftler Elmar Buchner von der Universität Stuttgart hat sie wiederentdeckt und spricht von einem  unschätzbarem Wert. Das Fachmagazin „Meteoritics and Planetary Science“ veröffentlichte  nun Buchners Artikel über Nazis, Heiligtümer und Meteoriten . Am Ende der Geschichte steht die Entdeckung des ersten Abbilds eines Menschen, das aus Meteorit-Gestein geformt wurde. Mehr…

KategorienBuddhismus, Ernst Schäfer, Medien, News Tags:

Geheimnis Tibet (Originalfilm der deutschen Tibetexpedition 1938/1939)

1. Dezember 2011 Keine Kommentare

Schäfers Tibetfilm von 1943 bei ZeitReisenGeheimnis Tibet, der Dokumentarfilm über die Deutsche Tibet-Expedition Ernst Schäfer, der von Heinrich Himmler gefördert und am 16. Januar 1943 in München uraufgeführt wurde, liegt nun als DVD vor. Kaum ein anderes Unterfangen der vom Rassenwahn besessenen Nazis war so grotesk wie die SS-Expedition, die in Tibet «Ur-Arier» aufspüren sollte. Mehr…

Neues über die Deutsche Tibetexpedition 1938/39?

9. November 2011 Keine Kommentare

Ein Buch, das nicht hält was er verspricht: Eine wissenschaftliche Quellenedition.  Es  handelt sich um den Reprint des Schäfer-Buches von 1943. Die Anmerkungen von Hg. Detlev Rose zum Forschungsgegenstand sind ein Überblick über einige Arbeiten zu diesem Thema und gehen nicht über das Buch von Wolfgang Kaufmann hinaus, sondern der Beitrag von Rose bringt nur Bekanntes in einem dem Verfasser genehmen Zusammenhang und gibt einen verklärten Blick auf das Buch von Schäfer, welches hier nur 1:1 wiedergegeben wird, ohne dass es einer kritischen Betrachtung unterzogen wird. Ähnlich verhält es sich mit den Bemerkungen zu Bruno Beger, der als letzter noch lebender Teilnehmer der Expedition 2009 verstorben ist. Nicht zuzustimmen ist Rose in seiner generellen Beurteilung der Expedition, dass sie „nicht ideologischen Zwecken diente“. (S. XXIX) Mehr…

Auswertung der ornithologischen Sammlungen von E. Schäfer

20. Januar 2011 Keine Kommentare

Ernst Schäfer beim Vogelbälger präparieren, um 1940

Alle Vogel-Präparate der Schäfer-Expeditionen nach Tibet, die sich im Naturkundemuseum zu Berlin befinden, wurden inventarisiert und einen Katalog zusammengestellt. Ein Bericht darüber erschien 2010: Mehr…

Neues zu Ernst Schäfer in Rancho Grande

8. November 2010 Keine Kommentare

During the years 1931-1932 and 1934-1936, Ernst Schäfer, a young German student with an unusual interest in, and knowledge about, biology and zoology, and with a great ability as a marksman, was invited to join two scientific expeditions to the Far East. Both expeditions were organized by Brooke Dolan II1 for the Academy of Natural Sciences of Philadelphia. These two expeditions collected many important scientific samples to enhance the collections of the Academy. The research done with the material brought back by the two expeditions shed new light on the fauna of the regions visited. From 1938 to 1939 Schäfer organized and directed his own expedition to Sikkim and Tibet. This multidisciplinary expedition was the first one to the region that was composed solely of German scientists. Mehr…

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Ernst Schäfer wäre heute 100 Jahre alt geworden

14. März 2010 4 Kommentare

Prof. Dr. Ernst Schäfer (1910-1992), deutscher Tibetforscher, Wissenschaftler und Ornithologe, der die heute noch gültige tiergeographische Unterteilung Hochasiens vorgenommen hat, die nach den so genannten Leittierarten benannt wird. Schäfer gelang es auf seinen früheren Expeditionen (1931-36), an denen er als junger Student der Zoologie nach Westchina/Osttibet teilnahm, gemeinsam mit dem Amerikaner Brook Dolan das Rätsel des Bambusbären (Panda), des Takin (Rindergemse) und längst als ausgestorben betrachteter Großtierarten zu lösen. Mehr…

Auf den Spuren der Wildziege in Sikkim

27. Oktober 2009 Keine Kommentare
Schapi, Foto von Schäfer 1938/39

Erlegtes Shapi, (Foto von Schäfer 1938/39)

Sikkim  ist der  indischer Bundesstaat im südlichen Himalaya zwischen Nepal, China und Bhutan – mit seiner Hauptstadt  Gangtok. Dieser juwelenartige Bergstaat von unvergleichlicher Schönheit auf einem Gebiet von 7299 qkm, liegt im Herzen des Himalayas. Hier fand 1938/39 Ernst Schäfer im Rahmen seiner „Deutschen Tibetexpedition Ernst Schäfer“, die Wildziege, den Shapi. Die Natur Sikkims bietet seltenen Tieren einen Lebensraum. Dr. H. Starrach machte sich 1998 auf,  in seiner Expedition in Sikkim auf den Spuren des Tieres zu wandeln und Tierblut zur Analyse zu bekommen.  Er drehte dabei auch einen Videoclip Film mit dem Titel: “ Die verschwundene Heiligkeit“. Mehr…

Der Mythos eines Briefes aus Tibet?

31. August 2009 Keine Kommentare
Der Brief

Der Brief

Der Regent Reting Rinpoche schrieb 1939 einen Brief an Hitler und Ernst Schäfer war der Überbringer des Schreibens, den der Empfänger nachweislich, incl. des Khatags, aber nie erhielt. Himmler und Canaris trieben damit eigene Politik. Damit wurde der Brief  Anlaß für  Spekulationen über die geheimen politischen Ziele der Expedition der Tibet-Expedition von Ernst Schäfer 1938/39. Es existieren zwei Übersetzungen des Briefes:  die des Tibetologen Helmut Hoffmann (1912 – 1992) und die von dem Leipziger Tibetologen und Mongolisten Johannes Schubert (1896–1976), vom 12. Juli 1942, die 1995 in Umlauf kam (1). Der erst als Bibliothekar an der Leipziger Universitätsbibliothek, nach 1952 als Professor und Ordinarius am Ostasiatischen Institut der Universität wirkte. 1960 erhielt er in der DDR  einen Lehrstuhl für Tibetologie. Er hatte Gelegenheit zu mehreren Reisen nach Ostasien, so nach China (März – August 1955), in die Mongolei (1957, 1959 und 1961) sowie nach Assam und in das Himalaya-Gebiet (Oktober 1958 – Januar 1959). Mehr…

Wer war Ernst Schäfer?

21. November 2007 Keine Kommentare

Prof. Dr. Ernst Schäfer (1910-1992), deutscher Tibetforscher, Wissenschaftler und Ornithologe, der die heute noch gültige tiergeographische Unterteilung Hochasiens vorgenommen hat, die nach den so genannten Leittierarten benannt wird. Schäfer gelang es auf seinen früheren Expeditionen (1931-36), an denen er als junger Student der Zoologie nach Westchina/Osttibet teilnahm, gemeinsam mit dem Amerikaner Brook Dolan das Rätsel des Bambusbären (Panda), des Takin (Rindergemse) und längst als ausgestorben betrachteter Großtierarten zu lösen. Er entdeckte das Blauschaf (Pseudois schaeferi) als allerletzte noch unbekannte Großtierart. 1938/39 konnte er als Leiter auf der Deutschen Tibetexpedition Ernst Schäfer wiederum im Sikkim-Himalaja ein weiteres „Lebendes Fossil“, den Shapi neu auffinden. Der Ornithologe Ernst Schäfer besucht mit einem Team aus jungen, ehrgeizigen Wissenschaftlern und einem Kameramann eine damals beinahe unbekannte Region –Tibet. Zeugnis von dieser Reise gibt der Dokumentarfilm „Geheimnis Tibet“, der einen Einblick in eine fremde, verlorene Welt gewährt. Da kurz darauf der 2. Weltkrieg ausbrach, konnten die Ergebnisse der Reise und das Buch „Fest der weißen Schleier“, das bei dieser Expedition entstand, nicht mehr das gebührende Interesse finden. Schäfer schildert darin das Leben in Lhasa, insbesondere das Neujahrsfest, das eines der letzten war, das so wie in den vergangenen Jahrhunderten gefeiert wurde. Mehr…

Tibet 1938-1939: Fotos von Ernst Schäfer

21. Januar 2007 Keine Kommentare

Laying dormant in the German Federal Archives in Koblenz are photographs from one of the most fascinating expeditions in recent history: the Ernst Schafer expedition to Tibet in 1938-39. This volume presents a selection of 150 largely unpublished photographs from that expedition. Mehr…

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Literatur von Prof. Dr. Ernst Schäfer

21. Januar 2007 Keine Kommentare

Schäfer, Ernst:
Dach der Erde. Durch das Wunderland Hochtibet. Tibetexpedition 1934/36. Mit 83 Abbildungen des Verfassers. 1 Karte. 292 S. Paul Parey, Berlin 1938. Fortsetzung von „Unbekanntes Tibet“. Dieses Buch erschien in mehreren Auflagen (2. Auflage bereits 1938), 33. bis 52. Tausend 1949; Wehrmachtsausgabe 1944.

Schäfer, Ernst:
Ornithologische Ergebnisse zweier Forschungsreisen nach Tibet. (Sonderheft Journal für Ornithologie, 86. Jg., Mai 1938). Mit 111 Textabbildungen und 2 (gefalteten) Karten. 349 S. R. Friedländer & Sohn, Berlin 1938. Zugleich Dissertation, Universität Berlin 1939. Das Werk erschien auch separat als Buch im Verlag Kunze, Bernburg 1938. Es handelt sich um die wissenschaftlichen Ergebnisse der Forschungsreisen von 1931/32 und von 1935. Zoogeographisch wurden drei deutlich verschiedene Gebiete untersucht, nämlich das Rote Becken von Szetschwan, die Hochgebirge des Hsifangebietes und das tibetische Hochland. Schäfer sammelte über 3 000 Vögel und beschreibt in der umfangreichen Arbeit die Biologie, Ökologie und Zoogeographie der Vögel. Wohl die umfangreichste Arbeit, die zur Vogelwelt Tibets existiert. Mehr…

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14. März 2000: 90. Geburtstag von Prof. Dr. Ernst Schäfer

21. Januar 2006 Keine Kommentare

Die Äußerungen von Reinhold Messner zum Thema Yeti brachten mich auf die Idee, bei dem von Messner zitierten, bedeutendsten deutschen Tibetforschers unseres Jahrhunderts, Ernst Schäfer, nachzufragen, wie es sich nun tatsächlich mit dem Yeti verhält. 1931/32 und 1934/36 nahm Schäfer als junger Student der Zoologie an zwei amerikanischen Westchina/Osttibet-Expeditionen teil und 1938/39 war er der Leiter der Deutschen Tibet-Expedition ErnstSchäfer 1938/39. Diese Expedition war sehr vielseitig und brachte erstmalig eine Fülle von wissenschaftlichen Ergebnissen aus diesem Teil der Erde mit. Prof. Dr. Ernst Schäfer verstarb 1992. Doch schon in den dreißiger Jahren hatte sich Schäfer in den Berichten der Senkenbergschen Naturforschenden Gesellschaft zum Thema Yeti geäußert und 1959 brachte er die Dinge in einem ausführlichen Artikel in selbiger Fachzeitschrift auf den Punkt: Mit Beitrag „Schneemensch – oder Tibetbär“ lüftete er vor 30 Jahren abermals das „Geheimnis“ um den Schneemenschen. Darauf machte er auch in einem Briefwechsel mit Reinhold Messner im Frühjahr 1992 och aufmerksam. Dies diente auch als Grundlage für unser Interview, welches leider so nicht geführt werden konnte.

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