Die infrastrukturelle, ökonomische und soziokulturelle Bedeutung von Wasserstraßen auf dem tibetischen Hochland, so das Thema des Tibet Kolloquiums am Mittwoch, 15. Feb. 2012, 18.00 Uhr, Invalidenstr. 118, Raum 507, (Zugang über Schlegelstraße 26), (S-Bahn Nordbahnhof, U6 Naturkundemuseum) in Berlin. Mehr…
Geheimnis Tibet, der Dokumentarfilm über die Deutsche Tibet-Expedition Ernst Schäfer, der von Heinrich Himmler gefördert und am 16. Januar 1943 in München uraufgeführt wurde, liegt nun als DVD vor. Kaum ein anderes Unterfangen der vom Rassenwahn besessenen Nazis war so grotesk wie die SS-Expedition, die in Tibet «Ur-Arier» aufspüren sollte. Mehr…
Ein Buch, das nicht hält was er verspricht: Eine wissenschaftliche Quellenedition. Es handelt sich um den Reprint des Schäfer-Buches von 1943. Die Anmerkungen von Hg. Detlev Rose zum Forschungsgegenstand sind ein Überblick über einige Arbeiten zu diesem Thema und gehen nicht über das Buch von Wolfgang Kaufmann hinaus, sondern der Beitrag von Rose bringt nur Bekanntes in einem dem Verfasser genehmen Zusammenhang und gibt einen verklärten Blick auf das Buch von Schäfer, welches hier nur 1:1 wiedergegeben wird, ohne dass es einer kritischen Betrachtung unterzogen wird. Ähnlich verhält es sich mit den Bemerkungen zu Bruno Beger, der als letzter noch lebender Teilnehmer der Expedition 2009 verstorben ist. Nicht zuzustimmen ist Rose in seiner generellen Beurteilung der Expedition, dass sie “nicht ideologischen Zwecken diente”. (S. XXIX) Mehr…
Im Innenhof der medizinischen Fakultät des Klosters Labrang befinden sich 19 Wandbilder, die wichtige Lehrinhalte mit Hilfe der Metapher eines „sich ausbreitenden Baumes“ (sdong vgrems) illustrieren. Die Wandbilder unterscheiden sich sowohl stilistisch als auch inhaltlich von den sonst bekannten Darstellungen in der Tibetischen Medizin. Mehr…
Am 15. Mai lädt das Tibetische Zentrum in Hamburg zum Tag der offenen Tür. Führungen, Vorträge, angeleitete Meditationen und vieles mehr stehen an diesem Sonntag auf dem Programm. Lehrkräfte erzählen die spannende Geschichte des Zentrums, das seit seiner Gründung 1977 unter der Schirmherrschaft S.H. des Dalai Lama steht. Mehr…
Spannende Reportagen, interessante Interviews, Buchbesprechungen und vieles mehr erwartet Leserinnen und Leser der neuen Ausgabe des renommierten Buddhismusmagazins “Tibet und Buddhismus”. Themenauszug aus Heft 97, Ausgabe 2/2011: Mehr…
Der Dalai Lama möchte offensichtlich von seinen politischen Ämtern zurücktreten. Wie ein Sprecher der tibetischen Regierung im Exil mitteilte, wird der 75-Jährige eine entsprechende Bitte im März nächsten Jahres an das Parlament weiterleiten. Seine geistlichen Aufgaben wird er hingegen weiter erfüllen. Beobachter gehen davon aus, dass die Bedeutung des „Kalon Tripa“ (Premierminister) nun steigen wird. Bei Vorwahlen für die Nachfolge des Amtsinhabers setzten sich im Oktober zwei im US-amerikanischen Exil lebende Bewerber durch. Mehr…
Die Ausstellung (04.09. – 19.09.2010) veranschaulicht original tibetische Kultur und Lebensweise. Präsentiert werden antike und moderne Buddhafiguren, vielfältiges Kunsthandwerk sowie kraft- und friedvolle Sandmandalas, die das tibetische Nomadentum und Klosterleben zeigen. Während der Ausstellung entstehen täglich neue Mandalas, die die tibetischen Mönche vor Ort erschaffen. Seit über einem Jahrzehnt sammelt Dr.phil. Geshe Gendun Yonten tibetische Artefakte und organisiert internationale Ausstellungen. Nun ist er zu Gast in Leipzig. Mehr…
Am 6.7.2010 feierte “Seine Heiligkeit” der 14. Dalai Lama, Tendzin Gyatsho, seinen 75. Geburtstag. “Hierzulande ist der Hype –im Vergleich zu den großaufgezogenen Feierlichkeiten und Lobreden anläßlich seines 70. – spürbar gedämpft. Während der Dalai Lama vor fünf Jahren noch Dutzende von Orden, Auszeichnungen und Ehrendoktoraten erhielt, nebst »Hessischem Friedenspreis«, in Büchern, Bildbänden, einer Sonderausstellung mit Porträtfotos und gar einem eigenen Film über sein Lebenswerk gewürdigt wurde, ist zu seinem 75. das öffentliche Interesse an ihm geringer geworden. Mehr…
Über 10.000 Menschen – darunter auch M.P. - lauschten den Worten des buddhistischen Mönches, der über “Universelle Verantwortung und Wirtschaft” sprach. Er müsse zugeben, räumte der Dalai Lama in Zürich ein, das Thema des Vortrages behage ihm nicht. Sein Wissen über Wirtschaft sei nämlich “gleich null”, sagte das geistige Oberhaupt der Tibeter und betonte es mit seinem bekanntem Lachen. Eines wisse er aber doch: Die Wirtschaftskrise der jüngsten Zeit habe in vielen Ländern ernsthafte Besorgnis hervorgerufen. “Ein ganzheitlicher Blick auf die Dinge fehle”, sagte der Dalai Lama. Mehr…
Öffentlicher Vortrag, Sonntag, 11. April 2010; 13:30 – 15:30. Die Veranstaltung mit seiner Heiligkeit dem Dalai Lama wird im Hallenstation Zürich stattfinden.
Prof. Dr. Ernst Schäfer (1910-1992), deutscher Tibetforscher, Wissenschaftler und Ornithologe, der die heute noch gültige tiergeographische Unterteilung Hochasiens vorgenommen hat, die nach den so genannten Leittierarten benannt wird. Schäfer gelang es auf seinen früheren Expeditionen (1931-36), an denen er als junger Student der Zoologie nach Westchina/Osttibet teilnahm, gemeinsam mit dem Amerikaner Brook Dolan das Rätsel des Bambusbären (Panda), des Takin (Rindergemse) und längst als ausgestorben betrachteter Großtierarten zu lösen. Mehr…
Heute beginnt eine 10-tägigen Besuchs des Dalai Lama in den USA. US-Präsident Barack Obama wird den Dalai Lama voraussichtlich am 18. Februar treffen. Wie immer vor Auslandsbesuchen des Dalai Lama hat China auch dieses Mal vor einem Zusammentreffen zwischen dem amerikanischen Staatsoberhaupt und dem Dalai Lama gewarnt, dass “bei Fragen hinsichtlich der nationalen Souveränität Chinas keine Zugeständnisse gemacht werden”. Die “nationalen Interessen Chinas” seien “unantastbar”. Mehr…
Vom 9. bis 11. April 2010 nimmt der Dalai Lama an der ersten Konferenz von Mind and Life International in Europa in Zürich teil. Die Konferenz vereint Referenten zum Thema Altruism and Compassion in Economic Systems. Am Nachmittag des 11. April 2010 hält der Dalai Lama im Hallenstadion einen öffentlichen Vortrag zum Thema Universelle Verantwortung und Wirtschaft. In den ersten zwei Wochen wurden bereits über 1100 Tickets verkauft. Mehr…
Der Dalai Lama ist zum Ehrenbürger von Paris ernannt worden. Er nehme die Auszeichnung als Mensch entgegen, der für «menschliche Werte, Frieden und Gewaltlosigkeit» eintrete, sagte das geistliche Oberhaupt der Tibeter beim Festakt im Pariser Rathaus. Dies wurde von französischen Wissenschaftlern, Medienvertretern und Überseechinesen in Frankreich scharf kritisiert. China-Experte an der Universität Paris in Frankreich, äußerte, der Dalai-Lama unterscheide sich von anderen religiösen Persönlichkeiten. Seine Paris-Reise habe einen politischen Zweck. M.P. meint: Cui bono? Denn heute ist das Prinzip, bei der Frage nach persönlicher Verantwortung nach dem Nutzen zu fragen, aus politischer Analyse und Geschichtswissenschaft nicht mehr wegzudenken. Mehr…
Der Dalai Lama will keine Chance verpassen, der chinesische Regierung etwas vorzuwerfen. In einem Interview gegenüber CNN behauptete er, dass die tibetische Kultur zum Tode verurteilt sei. Dies wird jedoch von chinesischen Religionsexperten entschieden zurückgewiesen. Der momentan in den USA weilende Dalai Lama erklärte im Interview gegenüber CNN, dass die meisten Tibeter traurig zusehen, wie ihre Kultur einen Todesstoss erlebe. Er habe die Hoffnung verloren, dass Tibet jemals wieder erblühen werde. Seine Argumentation: Die chinesische Regierung habe zahlreiche Han-Chinesen nach Tibet geschickt, um die lokale Kultur zu zerstören. Ferner drückt er seine Hoffnung auf eine Unterstützung durch die westlichen Mächte aus. Mehr…
“Im August 1959 war es dann endlich soweit: Das Informbüro hatte für die in China akkreditierten Journalisten eine Flugreise organisiert, die uns über Xining, wo wir wegen schlechten Wetters ein paar Tage Aufenthalt hatten, nach Lhasa und ins Landesinnere führte. Wir waren drei Deutsche: Willi Lange vom DDR-Rundfunk, Lutz Zempelburg vom Neuen Deutschland und ich. Außerdem nahmen Kollegen aus der CSR, UdSSR, aus Polen, Bulgarien, Rumänien, Großbritannien, Frankreich und Italien an dieser Informationsfahrt teil.“ Das berichtet Eva Siao in ihrem Buch, welches sie mit Harald Hauser über ihre Reise nach Tibet – Anlaß war der “Volksaufstand 1959″ – in 2. Auflage 1961in Leipzig veröffentlichte. M.P. meint: Was Du über die Situation 1957 in Tibet wissen willst, erfährst Du u.a. hier!. Mehr…
Der vierzehnte Dalai Lama, Tenzin Gyatso, ist in Baden-Baden mit dem Deutschen Medienpreis geehrt worden. Seit 1992 wird der Deutsche Medienpreis jährlich vom Unternehmen Media Control vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen Francois Mitterand, Kofi Annan, Nelson Mandela, Bill Clinton und Gerhard Schröder. Hessens Wieder-Ministerpräsident Koch hielt die Laudatio. Der Begründer des Medienpreises, Karlheinz Kögel, bezeichnete den Dalai Lama als eine „Leitfigur des Miteinanders“. Der Friedensnobelpreisträger sei zu einer „weltumspannenden Figur“ geworden, „deren Glanz überall strahlend hell leuchtet“. Wie kaum ein anderer weise der Dalai Lama auf moralische Werte hin. Er personifiziere „Mitgefühl, Toleranz, Gewaltlosigkeit, Menschlichkeit und Frieden.“ M.P. meint, soweit also die heutigen Medien. Doch es gibt auch andere Stimmen! Mehr…
“Mit diesem Buch möchte ich dazu beitragen, das Geheimnis Tibet zu enthüllen.” Das ist dem Autor gelungen. Tausende Kilometer legte er zurück in Tibet, lernte Sitten und Gebräuche kennen, sprach mit Menschen aus allen Schichten, studierte die Veränderungen, die nach der Wiedervereinigung mit China vonstatten gingen. Er sah das Land nicht mit den Augen eines Touristen; er versuchte an Ort und Stelle den sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen auf den Grund zu gehen. Die jüngsten Ereignisse auf dem “Dach der Welt” haben eine Vorgeschichte, die wohl kaum ein Europäer besser kennt als Alan Winnington. Sein fesselnder Erlebnisbericht lässt uns die Gegenwart dieses Landes besser begreifen. Basis dafür bildeten längere Reisen durch das Land. Er war auch zum Tee beim Dalai Lama in Lhasa geladen. Nun erscheint erstmalig eine Neuauflage seines Buches von 1960.
Alan Winnington (1910-1983), englischer Journalist und Schriftsteller, war in den vierziger und fünfziger Jahren als Korrespondent in China, schrieb über die Revolution und den “Langen Marsch”, über die Kriege der USA in Korea und Vietnam. Ende der fünfziger Jahre nahm er seinen Wohnsitz in Berlin, Hauptstadt der DDR. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb er Reisebücher (besonders über Ostasien) Romane, Krimis und Kinderbücher.
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Das Neue Berlin; Auflage: 2. , Berlin 2008
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