Die infrastrukturelle, ökonomische und soziokulturelle Bedeutung von Wasserstraßen auf dem tibetischen Hochland, so das Thema des Tibet Kolloquiums am Mittwoch, 15. Feb. 2012, 18.00 Uhr, Invalidenstr. 118, Raum 507, (Zugang über Schlegelstraße 26), (S-Bahn Nordbahnhof, U6 Naturkundemuseum) in Berlin. Mehr…
Am 1. Februar findet das nächstes Tibet-Kolloquium statt. Prof. Dr. Toni Huber (Zentralasienseminar) wird einen Vortrag zum Thema “Down to Earth. Discovery of a Previously Unknown Religion in the Eastern Himalayas” halten. Mehr…
Die VR China plant auf 4436 Metern über Meer, in der tibetischen Provinz Nagqu, den höchsten Flughafen der Welt, wie Agenturen berichten. Bislang hielt der ebenfalls im Tibet gelegene Flugplatz von Qamdo mit 4334 Metern den Rekord. Das Projekt soll 1,8 Milliarden Yuan (rund 218 Millionen Euro) kosten und eine Fläche von 267 Hektaren aufweisen. Mehr…
Geheimnis Tibet, der Dokumentarfilm über die Deutsche Tibet-Expedition Ernst Schäfer, der von Heinrich Himmler gefördert und am 16. Januar 1943 in München uraufgeführt wurde, liegt nun als DVD vor. Kaum ein anderes Unterfangen der vom Rassenwahn besessenen Nazis war so grotesk wie die SS-Expedition, die in Tibet «Ur-Arier» aufspüren sollte. Mehr…
Mehr als 20.000 Personen kamen auf dem Platz vor dem Potala-Palast zusammen, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen. “Jeder Versuch, die Stabilität in Tibet und die nationale Einheit des Vaterlandes zu untergraben, muss völlig zunichtegemacht werden”, so der stellvertretende chinesische Staatspräsident, Xi Jinping in seiner Rede, in der er sich auf die 17-Punkte-Erklärung vom 23. Mai 1951 bezog. Mehr…
Am 15. Mai lädt das Tibetische Zentrum in Hamburg zum Tag der offenen Tür. Führungen, Vorträge, angeleitete Meditationen und vieles mehr stehen an diesem Sonntag auf dem Programm. Lehrkräfte erzählen die spannende Geschichte des Zentrums, das seit seiner Gründung 1977 unter der Schirmherrschaft S.H. des Dalai Lama steht. Mehr…
Spannende Reportagen, interessante Interviews, Buchbesprechungen und vieles mehr erwartet Leserinnen und Leser der neuen Ausgabe des renommierten Buddhismusmagazins “Tibet und Buddhismus”. Themenauszug aus Heft 97, Ausgabe 2/2011: Mehr…

Ernst Schäfer beim Vogelbälger präparieren, um 1940
Alle Vogel-Präparate der Schäfer-Expeditionen nach Tibet, die sich im Naturkundemuseum zu Berlin befinden, wurden inventarisiert und einen Katalog zusammengestellt. Ein Bericht darüber erschien 2010: Mehr…
Der skandinavische Mobilfunkkonzern TeliaSonera hat den Start von 3G-Services am Dach der Welt bekannt gegeben. Die nepalesische Konzerntochter Ncell hat in 5.200 Metern Seehöhe die höchstgelegene Sendeanlage der Welt in Betrieb genommen. Damit bekommen nicht nur Einheimische besseren Zugang zu modernen Kommunikationsmitteln. Der Sender verspricht Bergsteigern die Möglichkeit, vom Basislager aus nach Hause zu telefonieren oder im Web zu surfen – ganz ohne teures Satellitentelefon. M.P. meint: Was soll das? Keine Achtung mehr vor dem Dach der Welt! Wann gibt es dann die Apps für den Mount Everest? Warum nicht auch einen mobilen Wanderführer nach dem Motto, “Die Himalaya-App hilft, schnell den richtigen Weg zu finden”!? Was wird Reinhold Messner dazu sagen? Den Möglichkeiten des Kommunikationszeitalters setzte er sein Unterwegssein als Fußgänger gegenüber und verzichtete auf Bohrhaken, Sauerstoffmasken und Satellitentelefon und hatte damit der Wildnis ihr unerschöpfliches Erfahrungspotenzial bewahrt. Oder?!
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Seine Heiligkeit Abt Shi Yongxin (li) zu Besuch bei Heinz Schletterer. Foto: Schletterer Wellness & Spa Design
Im Herzen von China steht der Heilige Berg Song Shan. Nicht weniger als 72 Klöster und Tempel zählte man rund um den Song Shan, ein Ort von mystischer Kraft und magischer Schönheit, jahrhundertelang Treffpunkt von Philosophen, Religionsgründern und Weisen. An seinem Fuße liegt auch das wohl berühmteste Kloster – das Kloster Shaolin – die Geburtsstätte des Zen-Buddhismus. Hier leben und wirken die geheimnisvollen Mönche des Shaolin Kung-Fu. Pro Jahr kommen rund 2 Mio. Menschen, um den Shaolin Tempel zu besuchen. Am heiligen Berg von Song Shan (China), dem Hauptsitz der Shaolin-Mönche, soll nun das weltweit erste Shaolin Chi Resort entstehen. Mit dem spektakulärem Konzept „Shaolin Chi Resort“, das die Schletterer International Group auf Initiative seiner Heiligkeit Großmeister Shi Yongxin ausgearbeitet hat, soll nun die Zusammenführung von östlichem und westlichem Know-how in Gesundheitsthemen in Form eines Hotelkonzeptes gelingen. Mehr…
Die Ausstellung (04.09. – 19.09.2010) veranschaulicht original tibetische Kultur und Lebensweise. Präsentiert werden antike und moderne Buddhafiguren, vielfältiges Kunsthandwerk sowie kraft- und friedvolle Sandmandalas, die das tibetische Nomadentum und Klosterleben zeigen. Während der Ausstellung entstehen täglich neue Mandalas, die die tibetischen Mönche vor Ort erschaffen. Seit über einem Jahrzehnt sammelt Dr.phil. Geshe Gendun Yonten tibetische Artefakte und organisiert internationale Ausstellungen. Nun ist er zu Gast in Leipzig. Mehr…

Arhat Kanakavatsa, Nordchina, sino-tibetisch, 15. Jh. (?); feuervergoldete Bronze; Leihgabe: Staatliches Museum für Völkerkunde, München Foto: SMV
Das Knauf-Museum in Iphofen zeigt die Sonderausstellung in der Zeit zwischen 21. März und 30. Oktober die Sonderausstellung „TIBET, Religion, Kunst, Mythos“. Präsentiert werden über 200 Exponaten, darunter tibetische Statuen, Ritual- und Alltagsgegenstände. Die gezeigten Objekte sind Leihgaben verschiedener Privatsammlungen und Museen mit denen das Knauf-Museum seit Jahren Kontakt und Austausch unterhält, wie das Staatliche Museum für Völkerkunde in München, das Museum der Kulturen in Basel, das Heinrich-Harrer-Museum in Hüttenberg und das Museum Villa Rot in Burgrieden-Rot. Mehr…
Heute beginnt eine 10-tägigen Besuchs des Dalai Lama in den USA. US-Präsident Barack Obama wird den Dalai Lama voraussichtlich am 18. Februar treffen. Wie immer vor Auslandsbesuchen des Dalai Lama hat China auch dieses Mal vor einem Zusammentreffen zwischen dem amerikanischen Staatsoberhaupt und dem Dalai Lama gewarnt, dass “bei Fragen hinsichtlich der nationalen Souveränität Chinas keine Zugeständnisse gemacht werden”. Die “nationalen Interessen Chinas” seien “unantastbar”. Mehr…

Tibet Now - Worte, Bilder und Töne - Vom Dach der Welt
ASIA UNLIMITED presents
Samstag, 13. 02. 2010, 20 Uhr / Saturday, 13.02.2010, 8 pm: Eröffnung / Opening
> Kurzfilme / Shortfilms:
“Ein Genosse im Bundeshaus”, Yonten Gompamitsang (Schweiz, 2008, 15 Min.)
“Vaterland & Troim”, Lobsang Tashi Sotrug (Schweiz, 2008, 13 Min.)
“Heart’s Desire”, Zhide Nyima (V.R. China, 12 Min.)
“Nang ma — tibetische Diskowelten”, Mona Schrempf (Deutschland, 2008, 5 Min.)
> Video-Projektionen / Video projections: Yannis Banuls-Bieler, Mona Schrempf, Henrike Grohs
> Fotoausstellung / Photo exhibition: „Gesichter“ Mareike Wulff Mehr…
China stimmte 1986 unter dem damaligen Präsidenten, Deng Xiaoping, der Errichtung eines Zentrums für Tibetforschung zu. Hauptaufgabe des Instituts ist seither die Erfassung und Untersuchung tibetischer Schriften. Ausländischen Wissenschaftlern wurde der Zugang zu den Manuskripten mehrheitlich verwehrt. Erst im Jahre 2004 wurden die historischen Bestände der Österreischichen Akademie der Wissenschaften – als einzige ausländische Institution – zugänglich, berichtet “Die Presse.com”.
ÖAW

Geistesleben in Tibet, von August Hermann Francke 1925
August Hermann Francke (1870-1930) verfasste über 170 wissenschaftliche Beiträge zum Thema Tibet. Sein spezielles Interesse galt den Lieder- und Geschichtssammlungen und Aufzeichnen mündlich überlieferter Dichtung Er widmete sich auch Steininschriften und der Archäologie. Seine bekanntesten Werke sind die 1907 erschienene ‘History of Western Tibet’ und das in den Jahren 1914 und 1926 in zwei Bänden edierte Material zu seinen archäologischen Untersuchungen unter dem Titel ‘The Antiquities of Indian Tibet’. In Anerkennung seiner Beiträge erhielt er 1911 in Breslau die Ehrendoktorwürde verliehen und bekam 1925 an der Universität Berlin den Lehrauftrag für Tibetische Wissenschaft. Er gilt damit als erster deutscher Professor für das Fach Tibetologie. Er gehörte zur Herrnhuter Brüdergemeinde. August Hermann Francke erkundete den Westhimalaya, wo er für über ein Jahrzehnt als Missionar der Herrnhuter Brüdergemeinde und als Wissenschaftler lebte.
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“Im August 1959 war es dann endlich soweit: Das Informbüro hatte für die in China akkreditierten Journalisten eine Flugreise organisiert, die uns über Xining, wo wir wegen schlechten Wetters ein paar Tage Aufenthalt hatten, nach Lhasa und ins Landesinnere führte. Wir waren drei Deutsche: Willi Lange vom DDR-Rundfunk, Lutz Zempelburg vom Neuen Deutschland und ich. Außerdem nahmen Kollegen aus der CSR, UdSSR, aus Polen, Bulgarien, Rumänien, Großbritannien, Frankreich und Italien an dieser Informationsfahrt teil.“ Das berichtet Eva Siao in ihrem Buch, welches sie mit Harald Hauser über ihre Reise nach Tibet – Anlaß war der “Volksaufstand 1959″ – in 2. Auflage 1961in Leipzig veröffentlichte. M.P. meint: Was Du über die Situation 1957 in Tibet wissen willst, erfährst Du u.a. hier!. Mehr…
Sie sollen aus den aus den klaren Wassern des Paradieses entstanden sein, tief eingebettet im Erdinnern, über Millionen von Jahren dem gewaltigen Druck von Erd- und Gesteinsmassen ausgesetzt, mit magnetischen Strahlkräften ausgestattet, von Gnomen und Elfen bewacht – so werden in Sagen und Legenden die kostbarsten Kleinode unserer Erde, die Edelsteine beschrieben. M.P. meint: Daß die Tibetische Medizin eine Schulmedizin mit Universitätscharakter darstellt, als Erweiterung jedoch zu unserer allopathischen Medizin eine starke Einbindung religionsphilosophischer Gedanken beinhaltet.
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“Mit diesem Buch möchte ich dazu beitragen, das Geheimnis Tibet zu enthüllen.” Das ist dem Autor gelungen. Tausende Kilometer legte er zurück in Tibet, lernte Sitten und Gebräuche kennen, sprach mit Menschen aus allen Schichten, studierte die Veränderungen, die nach der Wiedervereinigung mit China vonstatten gingen. Er sah das Land nicht mit den Augen eines Touristen; er versuchte an Ort und Stelle den sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen auf den Grund zu gehen. Die jüngsten Ereignisse auf dem “Dach der Welt” haben eine Vorgeschichte, die wohl kaum ein Europäer besser kennt als Alan Winnington. Sein fesselnder Erlebnisbericht lässt uns die Gegenwart dieses Landes besser begreifen. Basis dafür bildeten längere Reisen durch das Land. Er war auch zum Tee beim Dalai Lama in Lhasa geladen. Nun erscheint erstmalig eine Neuauflage seines Buches von 1960.
Alan Winnington (1910-1983), englischer Journalist und Schriftsteller, war in den vierziger und fünfziger Jahren als Korrespondent in China, schrieb über die Revolution und den “Langen Marsch”, über die Kriege der USA in Korea und Vietnam. Ende der fünfziger Jahre nahm er seinen Wohnsitz in Berlin, Hauptstadt der DDR. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb er Reisebücher (besonders über Ostasien) Romane, Krimis und Kinderbücher.
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Das Neue Berlin; Auflage: 2. , Berlin 2008
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