Die VR China plant auf 4436 Metern über Meer, in der tibetischen Provinz Nagqu, den höchsten Flughafen der Welt, wie Agenturen berichten. Bislang hielt der ebenfalls im Tibet gelegene Flugplatz von Qamdo mit 4334 Metern den Rekord. Das Projekt soll 1,8 Milliarden Yuan (rund 218 Millionen Euro) kosten und eine Fläche von 267 Hektaren aufweisen. Mehr…
Geheimnis Tibet, der Dokumentarfilm über die Deutsche Tibet-Expedition Ernst Schäfer, der von Heinrich Himmler gefördert und am 16. Januar 1943 in München uraufgeführt wurde, liegt nun als DVD vor. Kaum ein anderes Unterfangen der vom Rassenwahn besessenen Nazis war so grotesk wie die SS-Expedition, die in Tibet «Ur-Arier» aufspüren sollte. Mehr…
Mehr als 20.000 Personen kamen auf dem Platz vor dem Potala-Palast zusammen, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen. “Jeder Versuch, die Stabilität in Tibet und die nationale Einheit des Vaterlandes zu untergraben, muss völlig zunichtegemacht werden”, so der stellvertretende chinesische Staatspräsident, Xi Jinping in seiner Rede, in der er sich auf die 17-Punkte-Erklärung vom 23. Mai 1951 bezog. Mehr…
Spiel der Götter – Als Buddha den Fußball entdeckte ist ein Spielfilm des bhutanischen Mönchs und Regisseurs Khyentse Norbu. Er entstand 1999, basierend auf wahren Geschichte. Die Geschichte spielt im Sommer 1998 in einem buddhistischen Kloster in Nordindien, zum Zeitpunkt, da in Frankreich die Fußball-Weltmeisterschaft 1998 ausgetragen wird steckt Orgyen, der kelien Mönch, die ganze Mönchsgemeinschaft mit seinem Fußballfieber an. Mehr…
Ab Anfang Juni sind alle Hotels in der tibetischen Hauptstadt Lhasa verpflichtet, elektronische Überwachungsanlagen zu installieren. Neue Polizeiverordnungen zwingen Hotels und Gästehäuser in der Stadt, Scanner zur elektronischen Erfassung von Personalausweisen sowie Videoüberwachungsanlagen zu installieren, um die Aktivitäten der Gäste genau zu verfolgen. Zudem müssen, wie ein Hotelangestellter mitteilte, speziell geschulte Wachleute eingestellt werden. Bisher hätten solch strenge Anforderungen nur für relativ große Hotels gegolten. Insbesondere ausländische Gäste sollen in Zukunft stärker kontrolliert werden.

Arhat Kanakavatsa, Nordchina, sino-tibetisch, 15. Jh. (?); feuervergoldete Bronze; Leihgabe: Staatliches Museum für Völkerkunde, München Foto: SMV
Das Knauf-Museum in Iphofen zeigt die Sonderausstellung in der Zeit zwischen 21. März und 30. Oktober die Sonderausstellung „TIBET, Religion, Kunst, Mythos“. Präsentiert werden über 200 Exponaten, darunter tibetische Statuen, Ritual- und Alltagsgegenstände. Die gezeigten Objekte sind Leihgaben verschiedener Privatsammlungen und Museen mit denen das Knauf-Museum seit Jahren Kontakt und Austausch unterhält, wie das Staatliche Museum für Völkerkunde in München, das Museum der Kulturen in Basel, das Heinrich-Harrer-Museum in Hüttenberg und das Museum Villa Rot in Burgrieden-Rot. Mehr…
Prof. Dr. Ernst Schäfer (1910-1992), deutscher Tibetforscher, Wissenschaftler und Ornithologe, der die heute noch gültige tiergeographische Unterteilung Hochasiens vorgenommen hat, die nach den so genannten Leittierarten benannt wird. Schäfer gelang es auf seinen früheren Expeditionen (1931-36), an denen er als junger Student der Zoologie nach Westchina/Osttibet teilnahm, gemeinsam mit dem Amerikaner Brook Dolan das Rätsel des Bambusbären (Panda), des Takin (Rindergemse) und längst als ausgestorben betrachteter Großtierarten zu lösen. Mehr…
Heute beginnt eine 10-tägigen Besuchs des Dalai Lama in den USA. US-Präsident Barack Obama wird den Dalai Lama voraussichtlich am 18. Februar treffen. Wie immer vor Auslandsbesuchen des Dalai Lama hat China auch dieses Mal vor einem Zusammentreffen zwischen dem amerikanischen Staatsoberhaupt und dem Dalai Lama gewarnt, dass “bei Fragen hinsichtlich der nationalen Souveränität Chinas keine Zugeständnisse gemacht werden”. Die “nationalen Interessen Chinas” seien “unantastbar”. Mehr…
“Im August 1959 war es dann endlich soweit: Das Informbüro hatte für die in China akkreditierten Journalisten eine Flugreise organisiert, die uns über Xining, wo wir wegen schlechten Wetters ein paar Tage Aufenthalt hatten, nach Lhasa und ins Landesinnere führte. Wir waren drei Deutsche: Willi Lange vom DDR-Rundfunk, Lutz Zempelburg vom Neuen Deutschland und ich. Außerdem nahmen Kollegen aus der CSR, UdSSR, aus Polen, Bulgarien, Rumänien, Großbritannien, Frankreich und Italien an dieser Informationsfahrt teil.“ Das berichtet Eva Siao in ihrem Buch, welches sie mit Harald Hauser über ihre Reise nach Tibet – Anlaß war der “Volksaufstand 1959″ – in 2. Auflage 1961in Leipzig veröffentlichte. M.P. meint: Was Du über die Situation 1957 in Tibet wissen willst, erfährst Du u.a. hier!. Mehr…
Ein neuer Luxuszug hat den Betrieb aufgenommen und verbindet auf zwei verschiedenen Routen entlegene Regionen von China: Der Luxuszug Tangula von Peking nach Lhasa. Die Nordroute führt z.B. über die Tibetanische Hochebene wo der Zug über 5’000 Höhenmeter zu bewältigen hat. Die brandneuen Tangula-Züge verfügen über geräumige Abteile mit allen Annehmlichkeiten und Komfort eines Fünf-Sternehotels, managed by Kempinski AG. M.P. meint: ich sollte doch nicht mehr Fliegen! Bahnfahren ist doch schöner. Nach neusten Informationen, die M.P. erhalten hat: “Die Fahrten nach Lhasa mit dem Tangula Train verschieben sich aufgrund einer Projektverzögerung bis min. 2010.” Mehr…
Lhasa. Tibet wird in diesem Jahr einen Betrag in Höhe von sechs Milliarden Yuan RMB in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur investieren. Dies wurde auf einer Arbeitskonferenz für Verkehr in Lhasa im chinesischen Autonomen Gebiet Tibet bekannt gegeben. Weiteren Angaben zufolge wird Tibet in diesem Jahr mit 23 wichtigen Bauprojekten beginnen. Darunter befindet sich die Errichtung der Sonderstraßen von Lhasa zum Flughafen Kunga und von Chamdo zum Flughafen Bangda. M.P. meint: Ja, ja, die Straßen, sind doch noch sehr abenteuerlich auf dem Dach der Welt. Eine 8-Stunden Fahrt mit dem Jeep – gleicht manchmal noch einer Reise wie mit der Postkutsche! Mehr…

“Lügen auf dem Dach der Welt, Eine Reise durch Tibet, Wie Tibeter und Chinesen zusammen leben”, wollte Autor Steffen Bayer wissen und machte sich auf eine Reise von Lhasa bis zum heiligen Berg in Tibet. M.P. war enttäuscht: Der Filmbericht gestern Abend auf 3sat schaffte es nicht, den beabsichtigten Vorhang der Unkenntnis zu lüften. Wie leben Tibeter und Chinesen 60 Jahre nach der Machtübernahme auf dem Dach der Welt zusammen? - Bayer machte sich auf eine weite Reise bis zum heiligen Berg Kailash – für die tibetischen Buddhisten der Mittelpunkt der Welt. M.P. meint: Stereotype romantische Vorstellungen von dem seltsamen Land in schönen Bildern von Land und Leute!
Mehr…
Letzte Kommentare