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Artikel Tagged ‘Luxemburg’

Hauteville House: Exil von Victor Hugo

24. August 2014 Keine Kommentare

hugo hausVierzehn Jahre war Hauteville House in Saint Peter Port, auf Guernsey –  der französischsprachigen, aber zu England gehörenden Kanalinsel – das Zuhause des berühmten Französisch Schriftsteller Victor Hugo.  Von hier aus attackierte er den Französischen Kaiser Bonaparte, gegen dessen Staatsstreich er sich auflehnt hatte und der ihn inhaftiert und anschließend aus Frankreich verbannte.

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Victor Hugo war hier

9. April 2014 Keine Kommentare

vh 2Im Nordosten von Luxemburg beiderseits des Grenzflusses Our liegt das schöne Örtchen Vianden. Über der Stadt thront die Burg Vianden.  In den Jahren des Exils hielt sich hier auch einige Monate der französische Schriftsteller Victor-Marie Hugo auf. Zwischen 1862 und 1871 besuchte er  fünfmal das Großherzogtum Luxemburg und verbrachte einige Zeit als politischer Flüchtling in Vianden. Das Haus, in dem Victor Hugo gelebt hat, ist seit 1935 als Museum eingerichtet, welches anlässlich seineszweihundertsten Geburtstags restauriert wurde. M.P. meint: Mehr als sehenswert! Es präsentiert sein Leben, sein literarisches und künstlerisches Schaffen und seine Beziehungen zum Großherzogtum Luxemburg. Mehr…

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Ein Deutscher Schuster in Luxemburg

8. April 2014 Keine Kommentare

Luxemburg 1Der Schuster Wilhelm Voigt, bekannt auch als der „Hauptmann von Köpenick“, der am 16. Oktober 1906 als preußischer Hauptmann verkleidet im Rathaus von Köpenick den Bürgermeister verhaftete und die Stadtkasse beschlagnahmte, ist auf dem Luxemburger Friedhof Notre Dame bestattet. Voigt lebte nach seiner Haftentlassung  bis zu seinem Tod in Luxemburg. Am 1. Mai 1910 bekam Voigt einen luxemburgischen Ausweis und 1922 die Luxemburgische Staatsbürgerschaft.  Er gehörte zu den ersten Besitzern eines Automobils im Großherzogtum. 1912 kaufte er das Haus an der Neippergstraße (Rue du Fort Neipperg) Nr. 5, wo er bis zu seinem Tod lebte.  Am 3. Januar 1922 starb Wilhelm Voigt hier völlig verarmt. Mehr…

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Luxemburg – Kleines Land, große Weine!

12. Juli 2011 Keine Kommentare

Die luxemburgischen Weinberge erstrecken sich über 42 Kilometer von Schengen nach Wasserbillig. Auf 1.289 Hektar Rebfläche wird vor allem trockener Weißwein angebaut. Der Rivaner (Müller-Thurgau) hat mit 28,5 Prozent den größten Flächenanteil. Auxerrois ist die am zweithäufigsten angebaute Rebsorte, gefolgt von Pinot Gris, Riesling, sowie von Chardonnay der erst seit den 1990 Jahren angebaut wird. Die „Marque Nationale des Vins luxembourgeois“ wurde am 12. März 1935 ins Leben gerufen und garantiert die staatliche Kontrolle von Herkunft und Qualität eines Weines. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich im luxemburgischen Weinbau mit der Einführung edler Rebsorten sowie der Ertragskontrolle in den vergangenen zwanzig Jahren enorm viel getan. Die Bemühungen werden auch durch die zahlreichen Auszeichnungen auf internationalen Weinwettbewerben belohnt, so wie zum Beispiel die 4 Goldmedaillen und 22 Silbermedaillen, mit denen Luxemburger Weine und
Schaumweine beim diesjährigen renommierten „Concours mondial de Bruxelles” ausgezeichnet wurden. Mehr…

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Luxemburg: 14 Michelin-Sterne im Jahr 2010 für 13 Luxemburger Gourmetrestaurants

16. November 2010 Keine Kommentare
Mit einem Michelin-Stern ausgezeichneter Gourmet-Tempel in Frisange: das Restaurant "Lea Linster" .

Mit einem Michelin-Stern ausgezeichneter Gourmet-Tempel in Frisange: das Restaurant "Lea Linster" .

Im Michelin-Führer „Belgien-Luxemburg 2010“ wurden 13 Luxemburger Restaurants mit den begehrten Sternen der Gourmet-Bibel ausgezeichnet. Damit hat der 502.000-Seelen-Staat Luxemburg die höchste Pro-Kopf-Konzentration an Michelin-besternten Häusern überhaupt. Das „Ristorante Mosconi“, in  der UNESCO-eingestuften Luxemburger Altstadt gelegen, ist Mitglied der renommierten „Relais & Châteaux“ – Vereinigung  und das einzige italienische 2-Sterne-Restaurant ausserhalb Italiens. Drei Häuser sind erstmals im “Guide Michelin” mit je einem Stern bedacht worden: – das in Moutfort, auf halbem Wege zwischen der Stadt Luxemburg und der Mosel gelegene Restaurant „Ma Langue Sourit“ von Chefkoch Cyril Molard, – das im im renovierten Areal einer ehemaligen Brauerei des In-Viertels Clausen, in der Luxemburger Altstadt gelegene „Le Sud“ des südfranzösischen Starkochs Christophe Petra, – sowie das „Influences des Saveurs“ von Fabrice Salvador und Arnaud Garnier in Luxemburgs zweitgrösster Stadt Esch-sur-Alzette. Mehr…

Léa Linster’s neuestes Lokal!

10. August 2010 Keine Kommentare

Ergänzend zu ihrem Sternerestaurant in Frisange, wo „fine dining“ angesagt ist, hat die Luxemburger Starköchin Léa Linster kürzlich ein zweites Lokal für bis zu 50 Gäste im südwestlich der Stadt Luxemburg gelegenen „Land der Roten Erde“ eröffnet. Im 2 Hektar grossen Stadtpark von KAYL befindet sich das nach ihren berühmten, nach eigenem Rezept hergestellten “Madeleine’s” (auf deutsch: Beerentatzen) benannte “Pavillon Madeleine by Léa Linster”. Den Baukörper hat das Architekturbüro WW Plus aus Esch-sur-Alzette  in die von ihm konzipierte Parklandschaft mit ihrem aus Naturmaterialien bestehenden Erlebnisspielplatz integriert. Mehr…

M.P. bei der „Königin des Geschmacks“: Lea Linster

20. Juni 2010 Keine Kommentare

1982 übernahm die angehende Rechtsanwältin Lea Linster das Restaurant ihres Vaters in Frisange, nicht unweit von Luxemburg-Stadt. Seitdem lernte die heutige Sterneköchin unter den besten in Frankreich, was ihr 1989 ihren ersten Kochpreis bescherte. Aber Lea blieb bodenständig. Das macht sich auch in ihren Gerichten bemerkbar. In der Auswahl ihrer Zutaten setzt sie auf Qualität und unverfälschten, reinen Geschmack. Ihre Gerichte sind nicht übertrieben und doch werden sie von ihr mit einer der magischsten Zutaten gewürzt: mit Leidenschaft. M.P. besuchte ie vor Ort und war begeistert. Ihr Motto: „Feinschmecker ist nicht jemand, der immer feine Sachen isst, sondern einer, der einen feinen Gaumen hat.“ Da war M.P. genau richtig!

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Luxemburger Stern über Berlin

12. März 2010 2 Kommentare

Für regen Andrang auf dem Luxemburger Stand sorgte gestern Sterne-Köchin Lea Linster – Ihre Crème brulée ist legendär und ihre Kochkunst mit einem Michelin-Stern gekrönt –  indem sie auf der ITB Grundlagenunterricht über das Luxemburger Gastronomie-Selbstverständnis erteilte: „Die Luxemburger nehmen sich die besten Sachen aus Deutschland, Frankreich und Belgien und genießen alles zusammen.“ In Deutschland ist die Bocuse-d’Or-Gewinnerin ein Star – bekannt aus Funk, Fernsehen und Zeitungskolumnen.  M.P. konnt ihre Terrine testen: Was für ein Genuss!