Die infrastrukturelle, ökonomische und soziokulturelle Bedeutung von Wasserstraßen auf dem tibetischen Hochland, so das Thema des Tibet Kolloquiums am Mittwoch, 15. Feb. 2012, 18.00 Uhr, Invalidenstr. 118, Raum 507, (Zugang über Schlegelstraße 26), (S-Bahn Nordbahnhof, U6 Naturkundemuseum) in Berlin. Mehr…
Die VR China plant auf 4436 Metern über Meer, in der tibetischen Provinz Nagqu, den höchsten Flughafen der Welt, wie Agenturen berichten. Bislang hielt der ebenfalls im Tibet gelegene Flugplatz von Qamdo mit 4334 Metern den Rekord. Das Projekt soll 1,8 Milliarden Yuan (rund 218 Millionen Euro) kosten und eine Fläche von 267 Hektaren aufweisen. Mehr…
Bhutan’s Wild East. Impressions and Results from Recent Fieldwork This illustrated lecture introduces the little-known far eastern zone of the Himalayan kingdom of Bhutan. It reports my recent 7 week (Aug.-Oct. 2011) visit to the far east as part of the first foreign anthropological team to be granted permission for field research there. Mehr…
Im Innenhof der medizinischen Fakultät des Klosters Labrang befinden sich 19 Wandbilder, die wichtige Lehrinhalte mit Hilfe der Metapher eines „sich ausbreitenden Baumes“ (sdong vgrems) illustrieren. Die Wandbilder unterscheiden sich sowohl stilistisch als auch inhaltlich von den sonst bekannten Darstellungen in der Tibetischen Medizin. Mehr…
Am 15. Mai lädt das Tibetische Zentrum in Hamburg zum Tag der offenen Tür. Führungen, Vorträge, angeleitete Meditationen und vieles mehr stehen an diesem Sonntag auf dem Programm. Lehrkräfte erzählen die spannende Geschichte des Zentrums, das seit seiner Gründung 1977 unter der Schirmherrschaft S.H. des Dalai Lama steht. Mehr…
Spannende Reportagen, interessante Interviews, Buchbesprechungen und vieles mehr erwartet Leserinnen und Leser der neuen Ausgabe des renommierten Buddhismusmagazins “Tibet und Buddhismus”. Themenauszug aus Heft 97, Ausgabe 2/2011: Mehr…

Ernst Schäfer beim Vogelbälger präparieren, um 1940
Alle Vogel-Präparate der Schäfer-Expeditionen nach Tibet, die sich im Naturkundemuseum zu Berlin befinden, wurden inventarisiert und einen Katalog zusammengestellt. Ein Bericht darüber erschien 2010: Mehr…
Der Dalai Lama möchte offensichtlich von seinen politischen Ämtern zurücktreten. Wie ein Sprecher der tibetischen Regierung im Exil mitteilte, wird der 75-Jährige eine entsprechende Bitte im März nächsten Jahres an das Parlament weiterleiten. Seine geistlichen Aufgaben wird er hingegen weiter erfüllen. Beobachter gehen davon aus, dass die Bedeutung des „Kalon Tripa“ (Premierminister) nun steigen wird. Bei Vorwahlen für die Nachfolge des Amtsinhabers setzten sich im Oktober zwei im US-amerikanischen Exil lebende Bewerber durch. Mehr…
In Tibet eröffnet das erste Luxushotel. Die lokalen Tourismusbehörden hoffen nun, die Region auch für “First-Class” Touristen attraktiv zu machen. Das St. Regis Lhasa Ressort, dass erste internationale Luxushotel, soll etwa 32.000 Quadratmeter haben. Den Ansprüchen nach, ist es ein ökologisches Hotel. Solar- sowie Geothermalenergie sollen dabei helfen, dass die Luxusherberge bis zu 93.000 Kilogramm Diesel einspart und hinter der Neueröffnung steht die US-amerikanische Starwoodkette. Derzeit ist das St. Regis Lhasa Ressort das einzige 5-Sterne-Haus in der Region doch sind bereits ein Shangri-La und ein InterContinental geplant.
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Die Tibet-Sammlung im Leipziger Grassi Museum ist wissenschaftlich aufgearbeitet. Während seines Aufenthalts in Peking zwischen 1891 und 1896 hatte der deutsche Legationsrat Hermann Freiherr Speck von Sternburg eine Sammlung von Kunstwerken aus einem tibetischen Kloster zusammengetragen. Die Sammlung mit etwa 500 Stücken werde fast komplett im Grassi bewahrt und in Teilen ausgestellt, teilte das Museum mit. Jetzt kommt der Band II des Bestandskataloges heraus. Mehr…
Der Bau der Eisenbahnlinie zwischen Lhasa und Xigaze, eine Erweiterung der weltweit längsten und höchsten Eisenbahnlinie Qinghai-Tibet, hat begonnen. Die 253 km lange Eisenbahnlinie mit einer gesamten Investition von 13,3 Mrd. Yuan RMB erstreckt sich von Lhasa über 13 Stationen westlich nach der südwesttibetischen Kreisstadt Xigaze. Nach der Fertigstellung des Projektes in vier Jahren können jährlich auf dieser Strecke mehr als 8,3 Millionen Tonnen Güter befördert werden. Der Chef der Kommunistischen Partei im Tibet, Zhang Qingli, versicherte laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua, dass bei dem Bau besondere Rücksicht auf die “fragile Natur” der Himalaya-Region genommen werde. Mehr…
Tibet-Woche auf der Shanghai Expo: ‘Tibet Pavillon Special Week’ vom 1. bis 5. September 2010, im Tibetpavillon der Weltausstellung.
Die Ausstellung (04.09. – 19.09.2010) veranschaulicht original tibetische Kultur und Lebensweise. Präsentiert werden antike und moderne Buddhafiguren, vielfältiges Kunsthandwerk sowie kraft- und friedvolle Sandmandalas, die das tibetische Nomadentum und Klosterleben zeigen. Während der Ausstellung entstehen täglich neue Mandalas, die die tibetischen Mönche vor Ort erschaffen. Seit über einem Jahrzehnt sammelt Dr.phil. Geshe Gendun Yonten tibetische Artefakte und organisiert internationale Ausstellungen. Nun ist er zu Gast in Leipzig. Mehr…
Seit März 2010 ist das Schloss Lichtenwalde – im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Niederwiesa im Landkreis Mittelsachsen – nach zehn Jahren umfassender Rekonstruktion und Restaurierung und dem Einsatz vieler Millionen Euro des Freistaates Sachsen geöffnet. Das Museum Schloss Lichtenwalde beherbergt Ausstellungsbereiche zur Geschichte des Hauses, zur Scherenschnittkunst sowie zur Kunst und Kultur Westafrikas, Ostasiens und der Himalaya-Region. Zu sehen sind 1.800 hochkarätige Kostbarkeiten, darunter die Gemälde- und Ostasiensammlung des Kunstsammlers Georg Brühl und auch westafrikanische, tibetanische und nepalesische Stücke des Ethnologen Walter A. Frank. M.P. meint: Ein Kunstgenuss der besonderen Art mit wunderschönen Kunstgegenständen aus Asien, die Mann und Frau unbedingt sehen müssen! Unvorstellbar, was da entstanden ist. Der Dank gilt Werner Sieber, dem Schlossherrn bzw. GF der Schlösser Augustusburg, Scharfenstein und Lichtenwalde, der hier ein besonderes Kunst- Refugium geschaffen hat.
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Am 6.7.2010 feierte “Seine Heiligkeit” der 14. Dalai Lama, Tendzin Gyatsho, seinen 75. Geburtstag. “Hierzulande ist der Hype –im Vergleich zu den großaufgezogenen Feierlichkeiten und Lobreden anläßlich seines 70. – spürbar gedämpft. Während der Dalai Lama vor fünf Jahren noch Dutzende von Orden, Auszeichnungen und Ehrendoktoraten erhielt, nebst »Hessischem Friedenspreis«, in Büchern, Bildbänden, einer Sonderausstellung mit Porträtfotos und gar einem eigenen Film über sein Lebenswerk gewürdigt wurde, ist zu seinem 75. das öffentliche Interesse an ihm geringer geworden. Mehr…
Spiel der Götter – Als Buddha den Fußball entdeckte ist ein Spielfilm des bhutanischen Mönchs und Regisseurs Khyentse Norbu. Er entstand 1999, basierend auf wahren Geschichte. Die Geschichte spielt im Sommer 1998 in einem buddhistischen Kloster in Nordindien, zum Zeitpunkt, da in Frankreich die Fußball-Weltmeisterschaft 1998 ausgetragen wird steckt Orgyen, der kelien Mönch, die ganze Mönchsgemeinschaft mit seinem Fußballfieber an. Mehr…
Ab Anfang Juni sind alle Hotels in der tibetischen Hauptstadt Lhasa verpflichtet, elektronische Überwachungsanlagen zu installieren. Neue Polizeiverordnungen zwingen Hotels und Gästehäuser in der Stadt, Scanner zur elektronischen Erfassung von Personalausweisen sowie Videoüberwachungsanlagen zu installieren, um die Aktivitäten der Gäste genau zu verfolgen. Zudem müssen, wie ein Hotelangestellter mitteilte, speziell geschulte Wachleute eingestellt werden. Bisher hätten solch strenge Anforderungen nur für relativ große Hotels gegolten. Insbesondere ausländische Gäste sollen in Zukunft stärker kontrolliert werden.
In China geht im kommenden Jahr die erste Fluglinie mit Sitz in der entlegenen Himalaya-Region Tibet an den Start. Das halbstaatliche Unternehmen Tibet Airlines will laut einem Zeitungsbericht ab Mitte 2011 Verbindungen innerhalb Tibets sowie zwischen der Hauptstadt Lhasa und chinesischen Städten anbieten. Die Fluglinie soll mit drei Flugzeugen starten, meldete die Rheinische Post.
Tische, Truhen, Kabinette – Gebrauchsgegenstände des profanen und sakralen Alltags der Menschen im Himalaja, Exponate ethnologischer Sammlungen und Liebhaberstücke auf dem Kunstmarkt – Maike Voelkel veranschaulicht in ihrem Vortrag nicht nur Form und Funktion tibetischer Möbel. Neben der Kenntnis des kulturellen Hintergrundes sind vor allem ein Verständnis von traditionellen Technologien und die wissenschaftliche Untersuchung von Materialien unvermeidlich, um ein tibetisches Möbel in seiner Gesamtheit zu verstehen und es dann konservatorisch und eventuell restauratorisch zu bearbeiten. Mehr…
Im Schatten des Himalaya. Eine fotografische Erinnerung von Jean Claude White 1883-1908, ein Buch für Liebhaber und Kenner der Region. Fotografien die die geheimnisumwobenen Länder des Himalaya ganz unverfälscht zeigen. Nie gesehene Fotos aus Tibet, Sikkim und Bhutan aus einer Zeit, in der diese Länder zum größten Teil noch völlig unzugänglich waren. John Claude White war britischer Kolonialbeamter und passionierter Fotograf. Er verbrachte einen Großteil seiner beruflichen Laufbahn in Kathmandu und Gangtok, Sikkim – voller Bewunderung für die Landschaften und Kulturen des Himalaya. M.P. ist begeistert von den Fotos, viele Dinge hat er in der Region heute noch angetroffen. Sein Tipp: Kaufen! Mehr…

M.P. traf R. Messner in Sulden vor seinem Restaurant Yak & Yeti
In einem über Satellitentelefon mit Günther Härter geführten Gespräch gratulierte Reinhold Messner, derzeit in Nepal im Annapurna-Himal für Top Mountain Tours unterwegs, der Südkoreanerin Oh Eun Sun zur Besteigung aller 14 Achttausender. “Ich respektiere Miss Oh und freue mich, sie nach dem Pioniertrekking in Kathmandu zu treffen”, so Reinhold Messner, der den erklärten Stil der Südkoreanerin, die Achttausender mit Unterstützung durch Sherpas und Flaschensauerstoff anzugehen, akzeptiert, zumal sie selbst nie etwas anderes von sich behauptet habe. Mehr…
Über 10.000 Menschen – darunter auch M.P. - lauschten den Worten des buddhistischen Mönches, der über “Universelle Verantwortung und Wirtschaft” sprach. Er müsse zugeben, räumte der Dalai Lama in Zürich ein, das Thema des Vortrages behage ihm nicht. Sein Wissen über Wirtschaft sei nämlich “gleich null”, sagte das geistige Oberhaupt der Tibeter und betonte es mit seinem bekanntem Lachen. Eines wisse er aber doch: Die Wirtschaftskrise der jüngsten Zeit habe in vielen Ländern ernsthafte Besorgnis hervorgerufen. “Ein ganzheitlicher Blick auf die Dinge fehle”, sagte der Dalai Lama. Mehr…
Öffentlicher Vortrag, Sonntag, 11. April 2010; 13:30 – 15:30. Die Veranstaltung mit seiner Heiligkeit dem Dalai Lama wird im Hallenstation Zürich stattfinden.
1980 schrieb Alan Winnington (* 16. März 1910 in London; † 26. November 1983 in Ost-Berlin) seine Autobiographie Breakfast with Mao, die postum veröffentlicht wurde. 1948 passiert Alan Winnington englischer Mitarbeiter des Daily Worker, mit Unmengen von Wodka aber ohne gültiges Visum auf recht ungewöhnliche Art die mandschurische Grenze: In der sibirischen Grenzstadt Otpur wird für den Genossen eigens eine Dampflokomotive angeheizt, ein offener Güterwagen angekoppelt und darauf sein Gepäck und ein Küchenstuhl gestellt. So hält er Einzug in Manzhouli und wird Presseberater von Mao Tse-tung, Mehr…

Arhat Kanakavatsa, Nordchina, sino-tibetisch, 15. Jh. (?); feuervergoldete Bronze; Leihgabe: Staatliches Museum für Völkerkunde, München Foto: SMV
Das Knauf-Museum in Iphofen zeigt die Sonderausstellung in der Zeit zwischen 21. März und 30. Oktober die Sonderausstellung „TIBET, Religion, Kunst, Mythos“. Präsentiert werden über 200 Exponaten, darunter tibetische Statuen, Ritual- und Alltagsgegenstände. Die gezeigten Objekte sind Leihgaben verschiedener Privatsammlungen und Museen mit denen das Knauf-Museum seit Jahren Kontakt und Austausch unterhält, wie das Staatliche Museum für Völkerkunde in München, das Museum der Kulturen in Basel, das Heinrich-Harrer-Museum in Hüttenberg und das Museum Villa Rot in Burgrieden-Rot. Mehr…
Prof. Dr. Ernst Schäfer (1910-1992), deutscher Tibetforscher, Wissenschaftler und Ornithologe, der die heute noch gültige tiergeographische Unterteilung Hochasiens vorgenommen hat, die nach den so genannten Leittierarten benannt wird. Schäfer gelang es auf seinen früheren Expeditionen (1931-36), an denen er als junger Student der Zoologie nach Westchina/Osttibet teilnahm, gemeinsam mit dem Amerikaner Brook Dolan das Rätsel des Bambusbären (Panda), des Takin (Rindergemse) und längst als ausgestorben betrachteter Großtierarten zu lösen. Mehr…
“Für die Herstellung dieses muss man 250 g Knoblauch gründlich waschen, klein schneiden und mit einem Holz- oder Steingutmörserkolben zerstoßen. Von dieser Masse 200 g in ein sauberes Steingutgefäß geben, wobei man so viel Saft wie möglich nehmen soll und mit 200 g 96%igem Alkohol aufgießen. Das Gefäß fest verschließen und an einem kühlen Ort 10 Tage abstellen. Danach die Masse durch einen festen Stoff sieben und aus dem verbleibenden Ölkuchen den gesamten Saft ausdrücken (in das gleiche Gefäß), dann den Ölkuchen wegwerfen. Nach zwei Tagen ist die Mixtur anwendungsbereit. Mehr…
Heute beginnt eine 10-tägigen Besuchs des Dalai Lama in den USA. US-Präsident Barack Obama wird den Dalai Lama voraussichtlich am 18. Februar treffen. Wie immer vor Auslandsbesuchen des Dalai Lama hat China auch dieses Mal vor einem Zusammentreffen zwischen dem amerikanischen Staatsoberhaupt und dem Dalai Lama gewarnt, dass “bei Fragen hinsichtlich der nationalen Souveränität Chinas keine Zugeständnisse gemacht werden”. Die “nationalen Interessen Chinas” seien “unantastbar”. Mehr…
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