Archiv

Artikel Tagged ‘Tibetexpedition 1938/39’

Hotel Schloss Mittersill und Ernst Schäfer

2. Oktober 2014 Keine Kommentare

Schloss_Mittersill_Aussenansicht_PanoramaAuf einer Anhöhe, oberhalb von Mittersill im österreichischen Pinzgau gelegen, gibt das Schloss Mittersill einen beeindruckenden Panoramablick auf das Tal und die Kitzbüheler Bergwelt frei. Während des 20. Jahrhunderts Feriendomizil des Hochadels, anschließend Konferenzzentrum und Jugendherberge, gelangte es 2009 in Privatbesitz. Das Schloss blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, so spielte es eine besondere Rolle im Leben von Tibetforscher Ernst Schäfer, der hier mit seinem „Institut“ (Sven-Hedin-Institut) und seiner Familie als Schlossherr residierte. Schäfer in seiner unveröffentlichten Autobiographie dazu: „Gauleiter Scheel (der übrigens auch Reichs und Verteidigungskommissar war), der mich beschützte, bot mir sogleich seine Hilfe an, das halb-ausgebrannte Schloss Mittersill im Oberen Pinzgau wieder bewohnbar zu machen.“(S.321) Auf der Homepadge des Hotel Schloss Mittersill liest man dazu:

Mehr…

Zürich: Fünfte Tibet Film Festival

18. Oktober 2013 Keine Kommentare

Das fünfte Tibet Film Festival Das Tibet Film Festival ist weltweit das einzige Festival, welches sich ausschliesslich auf tibetisches Filmschaffen fokussiert und dieses fördert. Und zwar in der Schweiz in Zürich, wo die älteste tibetische Exilgemeinschaft ausserhalb Asiens beheimatet ist und parallel im indischen Dharamsala, wo die tibetische Exilgemeinschaft ihren Hauptsitz hat. Mehr…

CAISSA Touristic Reise auf das Dach der Welt

1. Juli 2013 Keine Kommentare

Rongbuk-Kloster mit Blick auf den Mount Everest, CAISSA Touristic:War Tibet nun eine Weile nicht zugänglich, haben die Behörden dieses Mal nicht nur die
Grenzen wieder geöffnet, sondern erlauben ab sofort auch Individualreisen ab zwei Personen gleicher
Nationalität! Die Reise „Tibet – das Dach der Welt“ ist vom 09.09.-26.09.2013 ab/bis Deutschland buchbar. Mehr…

Tibet: Das Königreich Guge

3. Mai 2013 Keine Kommentare

Das alte Königreich Guge in TibetGuge war ein altes Königreich im Kreis Zanda im westlichen Tibet. Das Königreich wurde im 10. Jahrhundert von Nachkommen des letzten Königs eines einheitlichen Tibets gegründet. Seine Blütezeit betrug mehr als 700 Jahre bevor es durch Bürgerkrieg und Angriffe aus dem Ausland zerstört wurde und verfiel. Heute können Besucher die Ruinen von Tempeln und Palästen sehen, deren Inschriften, Statuen und Wandmalereien noch intakt geblieben sind. Die Stadtmauer mit Festungen an jeder Ecke steht ebenfalls noch. Mehr…

16.01.2013- Tibet Kolloquium:Filmmaterial der 1930er/40er Jahre aus Gansu und Qinghai

2. Januar 2013 Keine Kommentare

Die Sinologin/ Tibetologin Bianca Horlemann wird seltenes ethnografisches Filmmaterial aus den Archiven der amerikanischen Missionsgesellschaft Christian & Missionary Alliance vorstellen. Der Film mit dem Titel “Holtons in China, 1930s” beruht auf Filmclips von Carter Holton, der von 1923 bis 1944 in Gansu tätig war. Holton bemühte sich neben der Missionierung von Chinesen und Tibetern u.a. auch um die lokale muslimische Bevölkerung. Sein Film bietet seltene ethnografische Filmaufnahmen der verschiedenen Volksgruppen insbesondere aus dem Hezhou- und Labrang- Gebiet. Edwin Carlson, der von 1922 bis 1940 in Südgansu stationiert war, drehte die Filmclips für den Film “In China and Tibet 1936-1940.” Mehr…

Indiens Tibet – Tibets Indien im Völkerkundemuseum Herrnhut

9. Oktober 2012 Keine Kommentare

Nach der Wiederöffnung des Völkerkundemuseum Herrnhut im März 2012 wurde am 8. September auf der neuen Sonderausstellungsfläche nun die zweite Ausstellung eröffnet:  Indiens Tibet – Tibets Indien Sonderausstellung vom 9. September bis 18. November 2012 Auf den Spuren des Herrnhuter Missionars und Tibetologen August Hermann Francke (1870-1930) bereist Peter van Ham (Frankfurt/M.), der Autor der Ausstellung, seit mehr als 20 Jahren die Bergregionen im Westhimalaya. Mehr…

Südtiroler Reinhold Messner in München

19. September 2012 Keine Kommentare

Am 27./28. Oktober 2012 findet der 2. Tag des Berges in München statt. Top-Referenten sind Reinhold Messner, Bruno Baumann und Andi Heckmair. Mehr…

Geheimnis Tibet (Originalfilm der deutschen Tibetexpedition 1938/1939)

1. Dezember 2011 Keine Kommentare

Schäfers Tibetfilm von 1943 bei ZeitReisenGeheimnis Tibet, der Dokumentarfilm über die Deutsche Tibet-Expedition Ernst Schäfer, der von Heinrich Himmler gefördert und am 16. Januar 1943 in München uraufgeführt wurde, liegt nun als DVD vor. Kaum ein anderes Unterfangen der vom Rassenwahn besessenen Nazis war so grotesk wie die SS-Expedition, die in Tibet «Ur-Arier» aufspüren sollte. Mehr…

Neues über die Deutsche Tibetexpedition 1938/39?

9. November 2011 Keine Kommentare

Ein Buch, das nicht hält was er verspricht: Eine wissenschaftliche Quellenedition.  Es  handelt sich um den Reprint des Schäfer-Buches von 1943. Die Anmerkungen von Hg. Detlev Rose zum Forschungsgegenstand sind ein Überblick über einige Arbeiten zu diesem Thema und gehen nicht über das Buch von Wolfgang Kaufmann hinaus, sondern der Beitrag von Rose bringt nur Bekanntes in einem dem Verfasser genehmen Zusammenhang und gibt einen verklärten Blick auf das Buch von Schäfer, welches hier nur 1:1 wiedergegeben wird, ohne dass es einer kritischen Betrachtung unterzogen wird. Ähnlich verhält es sich mit den Bemerkungen zu Bruno Beger, der als letzter noch lebender Teilnehmer der Expedition 2009 verstorben ist. Nicht zuzustimmen ist Rose in seiner generellen Beurteilung der Expedition, dass sie „nicht ideologischen Zwecken diente“. (S. XXIX) Mehr…

60. Jahrestag der friedlichen Befreiung Tibets gefeiert

24. Juli 2011 Keine Kommentare

Mehr als 20.000 Personen kamen auf dem Platz vor dem Potala-Palast zusammen, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen.   „Jeder Versuch, die Stabilität in Tibet und die nationale Einheit des Vaterlandes zu untergraben, muss völlig zunichtegemacht werden“, so der stellvertretende chinesische Staatspräsident, Xi Jinping in  seiner  Rede, in der er sich auf die 17-Punkte-Erklärung vom 23. Mai 1951 bezog. Mehr…

„Tibet und Buddhismus“

6. Mai 2011 Keine Kommentare

Spannende Reportagen, interessante Interviews, Buchbesprechungen und vieles mehr erwartet Leserinnen und Leser der neuen Ausgabe des renommierten Buddhismusmagazins „Tibet und Buddhismus“. Themenauszug aus Heft 97, Ausgabe 2/2011: Mehr…

Auf den Spuren der Wildziege in Sikkim

27. Oktober 2009 Keine Kommentare
Schapi, Foto von Schäfer 1938/39

Erlegtes Shapi, (Foto von Schäfer 1938/39)

Sikkim  ist der  indischer Bundesstaat im südlichen Himalaya zwischen Nepal, China und Bhutan – mit seiner Hauptstadt  Gangtok. Dieser juwelenartige Bergstaat von unvergleichlicher Schönheit auf einem Gebiet von 7299 qkm, liegt im Herzen des Himalayas. Hier fand 1938/39 Ernst Schäfer im Rahmen seiner „Deutschen Tibetexpedition Ernst Schäfer“, die Wildziege, den Shapi. Die Natur Sikkims bietet seltenen Tieren einen Lebensraum. Dr. H. Starrach machte sich 1998 auf,  in seiner Expedition in Sikkim auf den Spuren des Tieres zu wandeln und Tierblut zur Analyse zu bekommen.  Er drehte dabei auch einen Videoclip Film mit dem Titel: “ Die verschwundene Heiligkeit“. Mehr…

Der Mythos eines Briefes aus Tibet?

31. August 2009 Keine Kommentare
Der Brief

Der Brief

Der Regent Reting Rinpoche schrieb 1939 einen Brief an Hitler und Ernst Schäfer war der Überbringer des Schreibens, den der Empfänger nachweislich, incl. des Khatags, aber nie erhielt. Himmler und Canaris trieben damit eigene Politik. Damit wurde der Brief  Anlaß für  Spekulationen über die geheimen politischen Ziele der Expedition der Tibet-Expedition von Ernst Schäfer 1938/39. Es existieren zwei Übersetzungen des Briefes:  die des Tibetologen Helmut Hoffmann (1912 – 1992) und die von dem Leipziger Tibetologen und Mongolisten Johannes Schubert (1896–1976), vom 12. Juli 1942, die 1995 in Umlauf kam (1). Der erst als Bibliothekar an der Leipziger Universitätsbibliothek, nach 1952 als Professor und Ordinarius am Ostasiatischen Institut der Universität wirkte. 1960 erhielt er in der DDR  einen Lehrstuhl für Tibetologie. Er hatte Gelegenheit zu mehreren Reisen nach Ostasien, so nach China (März – August 1955), in die Mongolei (1957, 1959 und 1961) sowie nach Assam und in das Himalaya-Gebiet (Oktober 1958 – Januar 1959). Mehr…

Tibet-Kolloquium

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Am 17. Juni findet um 18 Uhr das nächstes Tibet-Kolloquium statt: Studium in Tibet und Praktikum in Himachal Pradesh –Erfahrungsbericht. Rita Seyfert ist BA-Studentin am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften und studierte von 2007 bis 2008 zwei Semester an der Tibet University in Lhasa. Mehr…

Wer war Ernst Schäfer?

21. November 2007 Keine Kommentare

Prof. Dr. Ernst Schäfer (1910-1992), deutscher Tibetforscher, Wissenschaftler und Ornithologe, der die heute noch gültige tiergeographische Unterteilung Hochasiens vorgenommen hat, die nach den so genannten Leittierarten benannt wird. Schäfer gelang es auf seinen früheren Expeditionen (1931-36), an denen er als junger Student der Zoologie nach Westchina/Osttibet teilnahm, gemeinsam mit dem Amerikaner Brook Dolan das Rätsel des Bambusbären (Panda), des Takin (Rindergemse) und längst als ausgestorben betrachteter Großtierarten zu lösen. Er entdeckte das Blauschaf (Pseudois schaeferi) als allerletzte noch unbekannte Großtierart. 1938/39 konnte er als Leiter auf der Deutschen Tibetexpedition Ernst Schäfer wiederum im Sikkim-Himalaja ein weiteres „Lebendes Fossil“, den Shapi neu auffinden. Der Ornithologe Ernst Schäfer besucht mit einem Team aus jungen, ehrgeizigen Wissenschaftlern und einem Kameramann eine damals beinahe unbekannte Region –Tibet. Zeugnis von dieser Reise gibt der Dokumentarfilm „Geheimnis Tibet“, der einen Einblick in eine fremde, verlorene Welt gewährt. Da kurz darauf der 2. Weltkrieg ausbrach, konnten die Ergebnisse der Reise und das Buch „Fest der weißen Schleier“, das bei dieser Expedition entstand, nicht mehr das gebührende Interesse finden. Schäfer schildert darin das Leben in Lhasa, insbesondere das Neujahrsfest, das eines der letzten war, das so wie in den vergangenen Jahrhunderten gefeiert wurde. Mehr…

14. März 2000: 90. Geburtstag von Prof. Dr. Ernst Schäfer

21. Januar 2006 Keine Kommentare

Die Äußerungen von Reinhold Messner zum Thema Yeti brachten mich auf die Idee, bei dem von Messner zitierten, bedeutendsten deutschen Tibetforschers unseres Jahrhunderts, Ernst Schäfer, nachzufragen, wie es sich nun tatsächlich mit dem Yeti verhält. 1931/32 und 1934/36 nahm Schäfer als junger Student der Zoologie an zwei amerikanischen Westchina/Osttibet-Expeditionen teil und 1938/39 war er der Leiter der Deutschen Tibet-Expedition ErnstSchäfer 1938/39. Diese Expedition war sehr vielseitig und brachte erstmalig eine Fülle von wissenschaftlichen Ergebnissen aus diesem Teil der Erde mit. Prof. Dr. Ernst Schäfer verstarb 1992. Doch schon in den dreißiger Jahren hatte sich Schäfer in den Berichten der Senkenbergschen Naturforschenden Gesellschaft zum Thema Yeti geäußert und 1959 brachte er die Dinge in einem ausführlichen Artikel in selbiger Fachzeitschrift auf den Punkt: Mit Beitrag „Schneemensch – oder Tibetbär“ lüftete er vor 30 Jahren abermals das „Geheimnis“ um den Schneemenschen. Darauf machte er auch in einem Briefwechsel mit Reinhold Messner im Frühjahr 1992 och aufmerksam. Dies diente auch als Grundlage für unser Interview, welches leider so nicht geführt werden konnte.

Mehr…