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Artikel Tagged ‘Toscana’

2017 keineswegs ein kleiner italienischer Jahrgang!

1. November 2017 Keine Kommentare

Für Italien ist 2017 kein Jahrhundertjahrgang, aber ein Aufatmen geht durch die Reihen der Winzer, die von Nord nach Süd nach dem Abstich oder bei fast abgeschlossener Gärung doch endlich eine positive Bilanz ziehen können. Mitte August sahen die Winzer noch schwarz. Während einer nur sonderbar zu nennenden Wachstumsphase war alles und noch mehr passiert, vom Spätfrost bis zu heftigen Hagelschauern, dann Dürre und eine stark verfrühte Reifung der Trauben. Piemont. Aus dem Herzen der Langhe berichtet Alessandro Bonelli, der Önologe von Damilano: „Glücklicherweise haben wir im Betrieb nicht die fast ganz Italien betreffenden Probleme gehabt. Der Winter war mild, aber nicht besonders trocken und es hat nur leichten Rauhreif auf einigen Rebreihen in niedriggelegenen Zonen gegeben. Mehr…

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Jahrgang 2017 ist im neuen Weinkeller

20. Oktober 2017 Keine Kommentare

Ein Winzer weiß, dass jeder Jahrgang anders ist. 2017 macht da keine Ausnahme, im Gegenteil! Charakteristisch für 2017 waren ein mildes Frühjahr mit geringen Niederschlägen, so dass Knospenbildung und Blüte verfrüht einsetzten. Glücklicherweise waren die Rebflächen von LUCE in Montalcino im April nicht von der Frostwelle betroffen, unter der Frankreich, Spanien und fast ganz Italien litten. Der Sommer war sehr heiß und trocken mit am Tag und in der Nacht weit nach oben schnellenden Höchstwerten, die den Reifevorsprung noch verstärkten. Da die Böden der LUCE-Weinberge sog. Galestroböden (Schiefergestein) sind, konnte die Feuchtigkeit lange im Boden gehalten werden. Während eines so heißen Sommers können die Trauben nur durch eine sorgfältige Bewirtschaftung des Blattwerks geschützt werden, um eine übermässige Erhitzung zu vermeiden. Wiederholte Bearbeitungen der Böden haben so weit als möglich ein Verdampfen des kostbaren Wassers in den Weinbergen verhindert.  Mehr…

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Die Lese hat begonnen

16. August 2017 Keine Kommentare

Auf ORNELLAIA im Bolgheri-Gebiet ging Trockenheit bisher immer einher mit großen Jahrgängen wie 1998, 2006, 2011 und 2012, da die Alluvialböden tiefgründig genug sind, um ausreichend Wasser zu speichern und die Reben bis zur Weinlese qualitativ perfekt zu versorgen. „Diese Woche haben wir mit der Ernte von Sauvignon Blanc und Viognier begonnen. Nachdem auch unsere Gegend von einer Hitzewelle betroffen war, hat es nun abgekühlt. Mehr…

Gagliole 2014, charaktervoll harmonisch für kommende Herbsttage

26. Juli 2017 Keine Kommentare

Frische und Komplexität, Frucht- und Gewürznoten charakterisieren den Gagliole IGT 2014, einen harmonischen Blend aus Sangiovese und Cabernet Sauvignon aus dem Chianti Classico-Gebiet. Fast drei Jahre sind seit der Lese vergangen, und jetzt ist die Zeit reif, den Wein auf den Markt zu bringen. Der Gagliole IGT 2014 kann den Beweis dafür antreten, dass es auch in nicht ganz einfachen Jahren möglich ist, große Weine mit elegantem Charakter zu erzeugen. Und Thomas Bär, Eigentümer des Chianti-Gutes meint dazu: Der Gagliole 2014 ist der 20. Jahrgang, den ich in der Toscana produzieren durfte. Dabei habe ich gelernt, dass Spitzenweine in keinem Jahr von alleine wachsen, sondern dass diese nur möglich werden, wenn im Weinberg bei allen Witterungsverhältnissen sehr präzise gearbeitet wird, um den Stoffwechsel der Pflanzen im Gleichgewicht zu halten und wenn bei der Traubenlese von Hand ganz sorgfältig selektioniert wird. Mehr…

Le Volte dell’Ornellaia 2012

12. September 2014 Keine Kommentare

A 9549Le Volte dell’Ornellaia, ein Wein mit außergewöhnlicher mediterraner Ausdruckskraft – Le Volte ist ein Blend, in dem die besten Terroirs der Toskana zusammenwirken. Er vereint mediterrane Opulenz und Großzügigkeit mit Intensität und Komplexität. Die Weichheit des Merlot, die gewichtige Struktur und Intensität des Cabernet Sauvignon, getragen von der lebendigen Persönlichkeit des Sangiovese, bilden einen einzigartigen Blend, der die Philosophie und den typischen Stil von Ornellaia widerspiegelt. Das Erntejahr 2012 war, wie schon 2011, von geringen Regenfällen gekennzeichnet. „Bereits im kalten, doch regenarmen Winter deutete sich an, dass es im Lesejahr 2012 wenig Wasser geben würde. Schon zum Zeitpunkt des Austriebs lagen die Niederschlagsmengen 100 mm unter dem Jahresdurchschnitt so Leonardo Raspini, Generaldirektor und Agronom von Ornellaia. „Der sonnige und milde Frühling sorgte für ein optimales Wachstum sowie eine rasche und homogene Blüte. Die Monate Juli und August waren heiss, und es fiel praktisch kein Regen und liess befürchten, dass die Reifung durch das fehlende Wasser unterbrochen werden würde.“  Mehr…

Der neue Le Serre Nuove dell’Ornellaia

23. Oktober 2010 Keine Kommentare

Der Le Serre Nuove dell’Ornellaia wächst überwiegend in den jüngeren Weinbergen der Tenuta heran; in Rebanlagen, die sich zum Meer hin neigen und die mit Professionalität und viel Herzblut vom technischen Team des Weingutes gepflegt werden. Nach einer streng durchgeführten Handlese werden seine Beeren von den so genannten „Ammen des Weines“ auf Sortierbändern einzeln begutachtet und selektioniert. Erst dann gelangen sie zu ihrer Vinifikation in den Weinkeller, wo sie der Agronom Leonardo Raspini den Händen des Önologen Axel Heinz anvertraut. Der Le Serre Nuove dell’Ornellaia kommt  auf den Markt, um dort seine Position als Zweitwein des legendären Ornellaias mehr als würdig zu vertreten. Der 2008er Jahrgang ist eine Cuvée aus 40% Merlot, 40% Cabernet Sauvignon, 15% Cabernet Franc und 5% Petit Verdot. Mehr…

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Der 2005er Caiarossa: Rotwein mit samtigen Tanninen

9. Juni 2009 Keine Kommentare

Der 2005er CaiarossaCaiarossa ist das kleine toskanische Château von Eric Albada Jelgersma, dem Gentleman des Weines und Eigentümer des Château du Tertre und Château Giscours in Margaux. In der Toskana produziert Eric Albada Jelgersma vier Weine. Der Wein, der ihm besonders am Herzen liegt, ist auch zweifellos das Sinnbild, das die ökologischen Werte und den exzellenten Geist des Weingutes vereint: Caiarossa. Im Glas präsentiert sich dieser IGT Toscana, der sich bereits zum dritten Mal auf dem Markt beweist, mit großer Eleganz, die mit wohlschmeckenden klaren Aromen einhergeht.  Mehr…

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Die Toskana in der Villa Marie erleben

19. Februar 2009 Keine Kommentare

Villa Marie DresdenSchlichte Einrichtung im toskanischen Stil , wunderschöner Ausblick auf die Elbhänge sowie auf die Brücke „Blaues Wunder“, so präsentiert sich unmittelbar an der Elbe in Dresden, die Villa Marie.  Als eines der bekanntesten Häuser in Dresden-Blasewitz entstand es vermutlich um 1860.   Mehr…