Askania Award 2013 für Ben Becker und Aylin Tezel

Er gehört mittlerweile zur Berlinale wie die Filmfestspiele selbst: Der Askania Award, der bereits zum sechsten Mal verliehen wurde. Berlins einzige Uhrenmanufaktur würdigt mit dieser Auszeichnung jährlich im Vorfeld der Berlinale das cineastische Schaffen großer Künstler. Die Preisträger in diesem Jahr sind Ben Becker und Aylin Tezel. Ben Becker erhält den Askania Film Award für seine schauspielerischen Leistungen in Filmen wie „Habermann“, „Sass“ oder „Ein ganz gewöhnlicher Jude“. Der Askania Shooting Star Award geht an Aylin Tezel, die das Publikum mit ihren Darstellungen in „Am Himmel der Tag“, „3Zimmer/Küche/Bad“ sowie als „Aschenputtel“ überzeugte. Becker und Tezel folgen damit auf Armin Rohde und Rosalie Thomass (2012), Natalia Wörner und Paula Kalenberg (2011), Sönke Wortmann und David Kross (2010), Nadja Tiller und Walter Giller (2009) sowie Artur Brauner (2008), die in den vorausgegangenen Jahren mit dem Askania Award geehrt wurden. Der Askania Shooting Star Award für Aylin Tezel kündigte Pola Beck, Regisseurin des gemeinsamen und bereits mehrfach ausgezeichneten Films „Am Himmel der Tag“, an. Armin Rohde, selbst Preisträger des Askania Award 2012, hielt die Laudatio für Ben Becker. Zuletzt waren beide zusammen in der ZDFProduktion „Nachtschicht“ zu sehen. Ihre gravierten Uhren, eine Quadriga 2012 mit einem Gehäuse aus Sterling Silber für Ben Becker und eine Damenuhr mit Stahlband aus der Kollektion Elly Beinhorn für Aylin Tezel, erhielten die beiden Askania Award Preisträger aus den Händen von Leonhard R. Müller. Ben Becker bedankte sich mit einem Gedicht von Ringelnatz und Aylin Tezel gab mit auf den Weg, das man sich den Namen der Regisseurin Pola Beck für die Zukunft merken sollte. Die Askania Uhren AG ist der Filmindustrie schon seit vielen Jahrzehnten verbunden. Neben der Produktion von Armbanduhren und Bordinstrumenten für die Schiff- und Luftfahrt entwickelte Askania zu Beginn des 20. Jahrhunderts Filmkameras und Filmprojektoren, welche bei kleinen und großen Filmklassikern wie „Der blaue Engel“ oder „Quax, der Bruchpilot“ zum Einsatz kamen. Der Askania Award wurde 2008 von Leonhard R. Müller ins Leben gerufen und ehrt seitdem bedeutende deutsche Künstler aus Film und Fernsehen immer am Vorabend der Berlinale.

 

 

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