Eine Schienenlegende der DR

Ab 1968 setzte die Deutsche Reichsbahn (DR) auf ihren Strecken offiziell ihren modernen Schnelltriebwagen (SVT175 – Bauarte „Görlitz“) im Umlauf ein. Ab 1970 fuhr er unter den Namen „Karlex“ von Berlin bis Karlovy Vary und zurück. Durch den Wegfall der Visapflicht mit dem Nachbarland stieg das Verkehrsaufkommen erheblich. Zur Erweiterung des Platzangebotes setzte man von 1972 den „Karola“, von Leipzig nach Karlovy Vary, zusätzlich ein. 1981 kam das „Aus“ und damit endete die SVT-Zeit im internationalen Verkehr der DR.

Heute steht noch eine nicht mehr fahrtüchtige Garnitur auf dem Bahnhof Lichtenberg auf dem Abstellgleis und wird von Enthusiasten liebevoll gepflegt. In Sachsen/Dresden bemühen sich ebenfalls Freunde des SVT eine Garnitur unter dem Titel „SVT-Görlitz – Ein Zug für Mitteldeutschland“ aufzuarbeiten und planen für die Zukunft wieder Reisen in einem SVT. Tatkräftige finanzielle Unterstützer werden nach wie vor dafür gesucht.

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