Es ist ein besonderes Haus – ein magischer Ort – die Fokstugu Fjellstue, im Dombås, Norwegen. Gebaut wurde sie als Unterkunft für Pilger. Die Fokstugu Mountain Lodge befindet sich auf 1.000 Metern über dem Meeresspiegel inmitten der Nationalparks von Dovre. Ihre Geschichte reich zurück bis ins frühe 12. Jahrhundert, als König Øystein Magnusson den Bau von Berghütten, die als Robbenhäuser benannt wurden, um Pilgern Schutz auf dem Weg nach Nidaros zum Grab des Heiligen Olav, zu bieten. Heute ist die Schafzucht ihr wichtigster Wirtschaftszweig und sie ist er der höchstgelegene, vollwirtschaftliche Bauernhof Norwegens. Fokstugu ist von mehreren Naturschutzgebieten, der Europastraße 6, der alten Königsstraße und dem Pilgerweg umgeben und wurde einst als eine von vier Berghütten im Dovrefjell gegründet. Heute gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in zwei Häusern, mit jeweils 16 und 9 Betten. Die Inhaber Christiane und Laurits Fokstugu arbeiten auch mit mehreren Gefängnissen zusammen. Das Projekt heißt „Weißer Stein in Fokstugu“ und sieht vor, dass Gruppen von jeweils sechs Häftlingen – im Winter, wenn die Hütte fast gänzlich von der Außenwelt abgeschnitten ist – zusammen mit einem Priester und Gefängniswärtern eingeladen werden, eine Woche lang auf der Farm zu leben. Im Gegenzug helfen die Insassen drei Stunden täglich bei körperlicher Arbeit auf dem Bauernhof.








