Mit Corona auf die Eisbahn

Tradition verpflichtet: Deshalb ist es Ehrensache, dass zur glitzernden Wintersaison das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden auch in diesem Jahr vom 21. November 2020 bis zum 31. Januar 2021 zum Eislaufen auf der hoteleigenen Eisfläche im Innenhof einlädt. Das Sicherheitskonzept sieht eine Beschränkung der  Besucherzahl auf 150 Personen sowie die zusätzliche Desinfektion von Flächen und Händen, die Einhaltung vom Mindestabstand von 1,5 m und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Außenbereich der Eventfläche vor. Beim Eislaufen kann die Mund-Nasen-Bedeckung abgelegt werden. Eisbahnsaison vom 21. November 2020 bis 31. Januar 2021.

Veröffentlicht unter Medien, News | Verschlagwortet mit , | Schreib einen Kommentar

Moskauer Fahrradgeschichte

Wie war das mit dem Fahrrad im vorrevolutionären Moskau? Eine Ausstellung im Moskauer Garden Ring Museum wollte dazu Auskunft geben. Die Ausstellung „Geschichte des Moskauer Radsports. Das Fahrrad im vorrevolutionären Moskau“ zeigte Teile der Sammlung von Andrej Mjatijew, Kenner der Fahrradgeschichte Russlands. Zusehen waren Exponate aus Moskau in den Jahren 1860-1917. Die Ausstellung zeigte die gesamte Entwicklung des Fahrrads – vom schweren „Knochenschüttler“ im Jahr 1869 mit hölzernen, metallgebundenen Rädern (es war diese Art von Gerät, das zuerst als „Fahrrad“ bezeichnet wurde) bis zum ziemlich perfekten Fahrrad der späten 1910er Jahre. So gab es im russischen Zarenreich schon acht Fachzeitschriften für Radsport. Einige Dutzend Radfahrer soll es Anfang der 1870er Jahre in Moskau gegeben haben, die in Parks unterwegs waren. 1884 wurde der erste Moskauer Fahrradclub gegründet. Der deutsche Ingenieur Julius Meller gründete 1893 eine Werkstatt, aus der die Dux Fahrradwerke wurden.

Zur Geschichte des Fahrrades, lesen Sie doch das Fahrradbuch.

Veröffentlicht unter FahrRad, News | Schreib einen Kommentar

Radeln zwischen Wald und Wein

Auf einer Länge von knapp 100 Kilometern führt der neue Fernradweg „vom Main zur Zenn“ von Kitzingen im Fränkischen Weinland durch den Steigerwald bis vor die Tore der Stadt Fürth. Die Radler passieren Wälder und Weinberge und entdecken sehenswerte Orte wie Iphofen, Markt Einersheim, Scheinfeld, Neustadt an der Aisch oder Langenzenn mit ihren Kirchen, Schlössern und Museen. Für genussvolle Pausen unterwegs sorgen Frankenweine sowie kulinarische Spezialitäten wie der Aischgründer Karpfen. Ein weiterer Pluspunkt ist die hervorragende Anbindung des Radwegs an den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) mit zahlreiche Bahnstationen entlang der Strecke. Außerdem ist der Radweg mit weiteren Fernradwegen und Themenrunden vernetzt. In Kitzingen hat man beispielsweise Anschluss an den „MainRadweg“, in Neustadt an der Aisch an den „Aischtalradweg“ und in Fürth an den „RegnitzRadweg“. www.frankens-mehrregion.de

Veröffentlicht unter FahrRad, News | Schreib einen Kommentar

„Scharfen Wochen“ in Franken

Bei den „Scharfen Wochen“ dreht sich in der Fränkischen Schweiz kulinarisch alles um den Meerrettich, gehört doch die Urlaubslandschaft zu den größten Meerrettich-Anbaugebieten in Deutschland. Noch bis Ende Oktober 2020 bieten die teilnehmenden Gastronomen eine eigene Speisekarte an, auf der sich mindestens drei Hauptgerichte mit „Kren“, wie die scharfe Wurzel in Franken genannt wird, finden. Fränkische Klassiker wie das Krenfleisch sind genauso darunter wie Schokoküchlein mit scharfer Note oder Apfel-Kren-Sorbet. Zu den „Scharfen Wochen“ gehört ein Besuch im Meerrettich-Museum in Baiersdorf genauso dazu wie Rezept-Aktionen und ein Kren-Kochkurs. Bei letzteren lernen die Teilnehmer von einer erfahrenen Köchin, wie die regionale Spezialität am besten verarbeitet wird – Verköstigung natürlich inklusive (Termine für die Kochkurse: 21. Oktober 2020 in Ebermannstadt und 28. Oktober 2020 in Forchheim, www.fraenkische-schweiz.com/de/schmecken/scharfe-wochen.de).

Foto: © FrankenTourismus/FRS/Hub

Veröffentlicht unter News | Schreib einen Kommentar

Ja, es ist schon Weihnachten!

Im Sächsischen Erzgebirge und im Vogtland laufen die Stollenbäcker zu ihrer jährlichen Hochform auf. Laut Überlieferung machte die nuschelige sächsische Aussprache die Stadt Dresden irrtümlich zum Herkunftsort des Weihnachtsgebäcks, doch der Legende nach erfand Bäckermeister Heinrich aus Torgau 1457 die heute als Dresdner Christstollen bekannte Köstlichkeit. Entstanden ist der Stollen aus einem einfachen Fastengebäck aus Mehl, Wasser und Bierhefe. Am 28. August 1490 unterschrieb Papst Innozenz VIII. in Rom ein Dekret, um die bereits praktizierte Backweise -Fastengebäck mit kostbaren Zutaten wie Rosinen, Mandeln, Zucker und Butter – zu legalisieren. Nach diesem päpstlichen „Butterbrief“ konnte das Verbot der gehaltvollen Zutaten gegen eine Spende außer Kraft gesetzt werden. Am Dresdner Königshof wurden nun Stollen Größenordnungen gefertigt und verspeist. Im 18. Jahrhundert aus dem Drasdower Stollen schließlich der weltweit bekannt und beliebte „Dresdner Christstollen“. Das Stollenbacken nach wie vor Handwerk ist, davon zeugt die Arbeit der Innungsbäcker, die sich zu entsprechenden Vereinen zusammengeschlossen haben um die Tradition zu bewahren, um gegen Plagiate und industrielle Massenproduktion Front zu machen. Ob Bergmannsstollen aus dem Erzgebirge von Bäckermeister Tobias Nönnig aus Ehrenfriedersdorf, dem Präsidenten des Erzgebirgischen Stollenverbandes – er erfand den „Bergmannsstollen“ – oder der des Vogtländischen Weihnachtsstollen Meister Jörg Schürer, dem Vorsitzenden des Stollenvereins Vogtland in Morgenröthe-Rautenkranz, oder der „Grubenstollen“ von Bäckermeister Wunderlich in Oelsnitz, sie alle eint die Liebe zum Genuss eines kulinarischen Stückes Heimat, denn damit wird Weihnachten im wahrsten Sinne des Wortes ein Fest für Genießer.

Veröffentlicht unter Food, News, Savoir vivre | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

Restart Restaurant DUKE

Das Berliner Restaurant DUKE ist mit neuer Besetzung und neuem Menü wieder da. Der Küchenchef Sven Metzner präsentiert mit seinem Team mit Sinn für das Wesentliche saisonale Spezialitäten und regionale Köstlichkeiten. Montags bis freitags zwischen 12:00 und 14:30 Uhr gibt es ein wöchentlich wechselndes Business-Lunch-Menü mit saisonalen Köstlichkeiten. Hier können Gäste zwischen einem zwei-Gänge-Menü einem drei-Gänge-Menü wählen. Dienstags bis samstags ab 18:00 Uhr präsentiert das Restaurant DUKE eine saisonale Dinner Karte und ein passendes Mehrgänge-Menü. Sonntags von 12:00 bis 15:00 Uhr bietet der Jazzbrunch Live Musik, Crémant und ein abwechslungsreiches Buffet mit saisonalen und regionalen Köstlichkeiten.

Veröffentlicht unter Food, News, Savoir vivre | Verschlagwortet mit , , | Schreib einen Kommentar