Das Royal Opera House Muscat – eröffnet 2011 – ist es das erste Opernhaus der gesamten Golfregion und bietet eine beeindruckende Mischung aus klassischer Musik, internationalen Aufführungen und arabischer Kultur. Sie erstreckt sich über 80 Hektar mit Gärten, einem Kulturzentrum und der Opera Galleria. Sie bietet 1.100 Sitzplätze, eine 32 Meter hohe Bühne, eine moderne Konzertorgel von Klais aus Bonn und interaktive Bildschirme an den Sitzen für Untertitel in mehreren Sprachen.
Die französische Region Okzitanien feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Entstanden aus dem Zusammenschluss der Regionen Midi-Pyrénées und Languedoc-Roussillon, ist sie die zweitgrößte Region Frankreichs. Von Narbonne über Nîmes bis zum Pont du Gard präsentiert Okzitanien eines der bedeutendsten römischen Erbe Europas. Das im Jahr 118 v. Chr. gegründete Narbo Martius — das heutige Narbonne — war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens und eine der einflussreichsten Städte des Reiches nach Rom. Unweit davon zeugt die archäologische Stätte Amphoralis von einem bedeutenden Produktionszentrum für Keramik während der frühen Kaiserzeit. Weiter östlich veranschaulichen die Arena von Nîmes, das Maison Carrée — seit 2023 UNESCO-Welterbe — sowie der ebenfalls UNESCO-geschützte Pont du Gard die außergewöhnliche Vielfalt dieses kulturellen Erbes.
Die Tour of Oman 2026 war die 15. Ausgabe dieser Radsport-Veranstaltung. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Oman Cycling Federation und der Amaury Sport Organisation (ASO) organisiert. Die Rennstrecke zeigte die Vielfalt Sultanats Omas: von Küstenstraßen über Hügel bis hin zu anspruchsvollen Bergankünften. Die Veranstaltung wurde als ein klassischer Test für Berg- und Kletterfahrer angesehen. Die letzte Etappe war die entscheidende: Der steile Anstieg auf den Green Mountain mit Steigungen bis zu 13–14 % entschied letztlich das Gesamtklassement. Die Tour of Oman wird seit 2010 ausgetragen wird. Während des Rennens trägt der Führende der Gesamtwertung ein rotes Trikot, der Führende der Sprintwertung ein grünes und der beste Nachwuchsfahrer ein weißes. Es gibt kein Bergtrikot. Der angriffslustigste Fahrer trägt ein weißes Trikot mit grünen und roten Punkten.
Tommy Myllymäki und Pi Le bringen im Februar 2026 bringen ihre stille Autorität als Gastköche ins Restaurant Ikarus nach Salzburg. Die Verbindung zwischen Tommy Myllymäki und Pi Le basiert mehr auf gemeinsamen Werten als auf ähnlichen Lebensläufen. Tommy Myllymäki ist einer der bekanntesten Köche Schwedens und kann auf jahrzehntelange Erfahrung zurückblicken, die er unter anderem bei Wettbewerben, in Führungspositionen und durch seine öffentliche Präsenz erworben hat. Er wurde 2007 zum Koch des Jahres in Schweden gekürt und gewann mehrere Medaillen beim Bocuse d’Or, darunter die Goldmedaille bei den Europameisterschaften .Pi Le repräsentiert eine neue Generation schwedischer Gastronomie. Nach seiner Kindheit in Vietnam wuchs er in Schweden auf und entwickelte sein Können vor allem im Team und im Wettbewerb. Mit den schwedischen Nachwuchs-Nationalteams gewann er 2012 Gold bei den Culinary Olympics sowie 2014 Silber beim Culinary World Cup.
Die Glashütter Uhrenmanufaktur Nomos wurde für die Handaufzugsuhr Minimatik 39 Datum mit dem Capital Watch Award 2025 in der Kategorie „bis 5.000 Euro“ ausgezeichnet. Die Jury bewertet Qualität, Design sowie Innovation und arbeitet unabhängig. Es werden keine Teilnahme- oder Wettbewerbsgebühren von den Marken erhoben. Neben Minimatik wurden auch NOMOS-Modelle wie Tangente, Ludwig, Orion, Club und Metro bereits vielfach ausgezeichnet. Die Herkunftsbezeichnung Glashütte steht für deutsche Uhrmachertradition seit 1845 und höchste Fertigungsstandards. Die unabhängige Uhrenmarke ist der größte Glashütter Hersteller nach Stückzahlen.
Madrid Fusion 2026 hat einmal mehr bewiesen, dass der Kongress weit mehr bietet als nur Kochkurse. Drei Tage lang boten die verschiedenen Bühnen eine Mischung aus kreativem Spektakel und Professionalität. Köche und Referenten loteten Grenzen aus und ließen keinen Zweifel daran, dass Ernährung und Lebensweise untrennbar miteinander verbunden sind. Ferran Adrià, der Initiator der elBulli Foundation wichtige Punkte aus dem nächsten Band der Bullipedia und stieß damit eine unbequeme, aber notwendige Debatte über Geschäftsmodelle und Finanzplanung an. Anhand von Markt-, Auslastungs- und Rentabilitätsdaten präsentierte er seine zentrale Idee: Zuerst sollte man entscheiden, was man anbieten will (und wem), und erst dann über die dafür notwendigen Räumlichkeiten nachdenken. Joan Roca und Jordi Roca sprachen über die Beziehung süß und herzhaft. Von Foie-gras-Nougat über das „Farbenspiel“ bis hin zur provokanten „Bananen-Carbonara“ erinnerte ihre Präsentation daran, dass die Nachspeise nicht nur das Ende, sondern auch der Anfang sein kann.