Handelsgastronomie auf dem kulinarischen Vormarsch

Handelsgastronomie ist ein wachsender Markt.

Der schnelle Snack für zwischendurch oder auch die gesetzte Sterneküche – viele deutsche Händler bieten ihren Kunden auch kulinarische Services. Handelsgastronomie ist zum konzeptionellen Bestandteil vieler Einkaufsstätten geworden, denn Kunden möchten nicht mit knurrendem Magen durch die Geschäfte bummeln. Und auch der gestresste Büromensch findet ein passendes Angebot für seine Mittagspause. Das EHI stellt in seiner Verbraucherbefragung in Kooperation mit GfK fest, dass sich Handelsgastronomie etabliert hat und prognostiziert für 2019 einen Gesamtumsatz von 10 Mrd. Euro. Über 60 Prozent der Handelsgastronomie-Kunden nutzen die gastronomischen Angebote von Möbelhäusern. Zwar kennen Kunden trendige Gerichte wie Bowls, Smoothies oder DIY-Food, hauptsächlich verzehrt wird aber immer noch Altbekanntes wie kalte, belegte Brötchen, Sandwiches oder Wraps (36 Prozent). Den zweiten Platz im Ranking der beliebtesten Gerichte nehmen Döner/Pide (32 Prozent) ein, gefolgt von Wurst/Currywurst (26 Prozent). Die nächsten fünf Plätze belegen Salate, Kuchen, warme belegte Brötchen, Pizza/Pasta oder Hähnchen mit jeweils knapp unter 20 Prozent.

Paul Cunningham im Restaurant Ikarus, Hangar-7

©Helge Kirchberger Photography / Red Bull Hangar-7

In Dänemark begann er als Fischkoch bevor er seine erste Chefkochposition bei Søllerød Kro in Kopenhagen übernahm, das einen der ersten Michelin-Sterne desLandes erhielt. Er arbeitete auch bei der Formel B, im Coquus und Plaza, bevor er 2003 das Restaurant Paul, ein Glaspavillon im berühmten Tivoli von Kopenhagen, eröffnete. Nur neun Monate später wurde sein Talent mit einem Michelin-Stern belohnt und der Starkoch begann das Königtum, Politiker und Prominente zu bekochen. Nach beinahe zehn Jahren musste er jedoch aufgrund der Finanzkrise und stressbedingter Gesundheitsprobleme zusperren Zu den typischen Gerichten auf Hennes Menü gehören Gartenkartoffeln und Lauch mit knuspriger Gillardeau-Auster, Cannelloni aus Jakobsmuschel und Hummer mit geräucherter Buttersauce, Fænø-Damhirschpastete, gebratener Steinbutt mit Ochsenschwanz und Babyzwiebeln in Rotweinsauce, dunkles Schokoladendessert mit Kirschsorbet, Passionsfrucht und Verbena Fruchtpaste sowie Friis Holm Schokoladencreme, ausgesuchtes Olivenöl und Meersalz kombiniert mit einer Auswahl exzellenter Weine.



Kulinarische Entdeckungsreise

v.l.n.r.: Thomas Niklas, Hans-Peter Fink (Haberl & Fink), Kevin Stummer (Top-Lehrling Küche Grand Hotel Wien), Elisabeth Pala, BA MA, Lukas Horch (Top-Lehrling Service Grand Hotel Wien). c: Amuse Bouche

Das Lehrlings-Team Grand Hotel Wien – Gewinner des „Innovations-Preises powered by Diversey” – überzeugte beim „11. Wettkampf der Top-Lehrlinge“ mit seinen kulinarischen Kreationen. Sie gewannen eine Reise in die südliche Steiermark. Die zweitägige Tour d´Amuse Bouche brachte die beiden Lehrlinge mit namhaften, renommierten und international erfolgreichen lokalen Unternehmern in Kontakt. Ein unvergessliches Erlebnis bot Chocolatier Josef Zotter in einer über 4-stündigen, persönlichen Führung durch seine Schokoladen Manufaktur.Ein Besuch bei der Schinkenmanufaktur Vulcano ebenso wie eine von Alois Gölles geführte Erlebnistour durch die „gläserne Manufaktur“ und ein Blick hinter die Kulissen der Fromagerie zu Riegersburg rundeten den kulinarischen Ausflug in die Steiermark ab.

AUSTRIA’S 50 BEST CHEFS

Damit sind die AUSTRIA’S 50 BEST CHEFS der größte und härteste Award für Österreichs Spitzenköche.

Über 12.800 Mitarbeiter der österreichischen Gastronomie haben in einem zweistufigen Verfahren zuerst die besten Köche des Landes nominiert, um im Anschluss unter den 50 Meistnominierten für ihre Favoriten zu voten. Allein schon die Aufnahme in die begehrte Liste ist eine der allerhöchsten Auszeichnungen des Landes. Zusätzlich dient die Liste auch als „der“ ultimative Insiderguide für nationale und internationale Genießer. Die Verkündung der Platzierung erfolgte am 27. Mai auf den CHEFDAYS Austria in Graz. Die CHEFDAYS sind eines der größten Foodsymposien Europas. Es trafen sich dort mehr als 50 der besten, kreativsten und bekanntesten Spitzenköche und Gastronomen aus aller Welt. Die 50 BEST CHEFS sowie die CHEFDAYS wurden von ROLLING PIN – einem der größten internationalen Gastronomiemagazine, Social Networks und Jobportale für die Gastronomie und Hotellerie – ins Leben gerufen. Die CHEFDAYS Austria (Graz) und die CHEFDAYS Germany (Berlin) zählen zu den größten und einflussreichsten Foodsymposien Europas. (ots)

Neue Ideengeber für Tresen und Küche

Die BAR TAUSEND ist dienstags bis samstags ab 19.00h geöffnet.

Die BAR TAUSEND kann sich seit mehr als 12 Jahren als eine der legendärsten Locations im vielseitigen Nachtleben der Hauptstadt behaupten, ohne von Touristen überrannt oder vom Hipster-Publikum eingenommen zu werden. Mit dem neuen Küchenchef Octavio Osés Bravo geht die CANTINA kulinarisch ab sofort in eine neue Richtung. Auch die neue Cocktailkarte gestaltet sich weltoffen und kreativ. Die Cocktails sind nach Trendbezirken in internationalen Metropolen benannt: Ein Lifestyle Trip mit spannenden Drinks. Hinter dem Tresen gibt Karim Fadl als neuer Barchef frische Ideen. Das Restaurant CANTINA ist dienstags bis samstags ab 19.30h geöffnet.

Carl & Sophie am Spreeufer

Das Restaurant Carl & Sophie hat innen 60 und außen 50 Plätze und ist täglich von 12:00 bis 1:00 Uhr geöffnet.

Auf Bolles altem Meierei-Gelände von 1890 in Moabit tut sich was: Direkt an der Spree eröffnet das Restaurant Carl & Sophie. Das Restaurant bekennt sich durch Details und das Interior zur Geschichte der Meierei: Alte Industrie-Lampen, Holztische und Korbsessel verleihen Carl & Sophie Gemütlichkeit und einen unverwechselbaren Charakter. Auf der großzügigen Terrasse mit Blick auf die Spree genießen die Gäste den Charme von Bolles denkmalgeschützten Klinkerbauten. Das namensgebende Ehepaar Bolle inspiriert auch die moderne Küche des Restaurants, die Küchenchef Maico Orso abwechslungsreich und kreativ gestaltet. Orso, der in Berlin aufgewachsen ist, liebt die Natur und alles, was sie zu bieten hat. Genau deshalb lässt sich seine Küche in kein gängiges Raster einfassen.