Gourmet- und Panoramafahrt im „Käsezug“

Ein Ausflug ins Herz der Schweizer Traditionen

Direkt am Genfersee in Montreux oder Zweisimmern beginnt die kulinarische Panoramafahrt im „Käsezug“. Auf dem Weg nach Château-d’Oex geht es durch die typische Landschaft des Kanton Waadt, vorbei an Rossinière mit dem größten Chalet der Schweiz – begleitet von leckerem Schweizer Käse und edlem Wein im Wagen der 1. Klasse. Ziel ist das Restaurant Le Chalet mit Vorführung einer herkömmlichen Käseherstellung und anschließendem traditionellen Käsefondue. Zum Abschluss steht der Besuch Schweizer Kunsttraditionen im Musée du Pays-d’Enhaut oder der Besuch des Museums Espace Ballon auf dem Programm. Der Käsezug verkehrt von Januar bis März 2019 an Freitagen, Samstagen und Sonntagen und auf Anfrage. Tickets ab circa 35 Euro.

13. Kulinarisches Kino zur Berlinale

Das Kulinarische Kino präsentiert in seinem „Film & Food“-Programm um 19:30 Uhr zwei Weltpremieren, eine internationale, zwei europäische und eine deutsche Premiere.

Unter dem Motto „A Taste for Balance“ zeigt das 13. Kulinarische Kino vom 10. bis 15. Februar 2019 zehn Dokumentarfilme und zwei Spielfilme über die Beziehungen zwischen Essen, Kultur und Politik. Das Thema „Balance“ taucht in allen Filmen dieser Edition auf. Nach dem Film servieren die Spitzenköch*innen Angela Hartnett, Sebastian Frank, Haya Molcho, Kiko Moya sowie The Duc Ngo im Gropius Mirror Restaurant ein vom Film inspiriertes Menü. Zu einer weiteren „TeaTime“ am 14. Februar lädt das Kulinarische Kino zusammen mit dem DK Verlag ein. Der israelisch-britische Koch und Buchautor Yotam Ottolenghi wird sein jüngstes Werk „SIMPLE“ vorstellen, in dem er die Aufgabe meistert, mit nicht mehr als zehn Zutaten auszukommen. Der Berlinale Street Food Markt serviert vom 7. bis 17. Februar internationale Köstlichkeiten auf die Hand.

Johann Lafer will zurück zu seinen Wurzeln

„Die Kunst liegt in der einfachen Küche auf der Basis nachhaltiger Produkte und perfekter Verarbeitung mit dem gewissen Etwas, begleitet von unprätentiösem und exzellentem Service für den Gast. Und dieser hat sich verändert“, konstatiert Lafer.

Veränderung auf der Stromburg: Johann Lafer möchte zurück zu seinen Wurzeln, zum Herzschlag des Genusses und doch, wie gewohnt, auf hohem Niveau.  Im ersten Schritt wird das Sternerestaurant Le Val d’Or geschlossen, stattdessen sollen die eleganten Räumlichkeiten auf der Stromburg verstärkt für exklusive Events, Showkochen und andere Veranstaltungen genutzt werden. Der herrliche Burghof mit seinem wunderbaren Panoramablick soll im Sommer wieder vermehrt für private oder geschäftliche Feste zum Einsatz kommen. Auch Lafers Kochschule Table d’Or in Guldental wird wieder mehr in den Fokus gerückt.

Norbert Niederkofler Gastkoch im Restaurant Ikarus

Norbert Niederkofler als Gastkoch im Januar 2019 im Restaurant Ikarus, Hangar-7; ©Helge Kirchberger Photography / Red Bull Hangar-7 

Sein Talent für kulinarische Kreationen aus regionalen Qualitätsprodukten erbte er von seinem Vater. Von London nach Zürich, von Mailand nach München bis hin nach New York führte ihn seine Leidenschaft für das Kochen. Koryphäen wie Jörg Müller, Eckart Witzigmann und Nadia Santini zählten dabei zu seinen Mentoren. Nachdem er weite Teile der Welt bereist hatte, kehrte er in seine Heimat Südtirol zurück, wo er erst im Castel Colz arbeitete. Als Norbert Niederkofler vor über zwanzig Jahren Chef des St. Hubertus in St. Kassian in Abtei wurde, war dieses für seine internationale Klientel bekannt, die auf der Suche nach hochwertigster Haute Cuisine ist. Dem Koch erschien es sogleich absurd, seinen Gästen internationale Gerichte aufzutischen, die sie in ihrer Heimat ebenfalls geboten bekommen. Umso nahe liegender war es für ihn, authentische Südtiroler Küche mit regionalen Zutaten anzubieten. Eine nachhaltige Küche, die auf dem Prinzip des tiefgreifenden In jedem seiner Gerichte versucht er die Region, die traditionelle Landwirtschaft, die naturreine Qualität der Produkte auszudrücken und präsentiert diese mit Sorgfalt und Leichtigkeit. Sein Ziel ist es, ein komplexes Sinneserlebnis basierend auf der Natur zu kreieren – ganz nach Motto „Cook the mountain“.

www.hangar-7.com

Neue Küchencrew am Start

v.l.n.r.: Sebastian Titz, Amanda Wassmer Bulgin, Sven Wassmer, Andy Vorbusch und Benedikt Gerster, c.: Grand Resort Bad, Ragaz AG, Beat Mumenthaler

Der Schweizer Spitzenkoch Sven Wassmer und seine Frau, die Sommelière Amanda Wassmer Bulgin, haben ihre Arbeit im Grand Resort Bad Ragaz aufgenommen. Ab Juli 2019 begrüssen Sven Wassmer und sein Team die ersten Gäste in den beiden neuen Restaurants des dann rundumerneuerten Grand Hotel Quellenhof. Als Sous-Chef wird der 27-jährige Benedikt Gerster als rechte Hand von Sven Wassmer im Signature-Restaurant amten. Schon im „7132 Silver“ im 7132 Hotel in Vals waren die beiden ein eingespieltes Team. Die Patisserie verantwortet Andy Vorbusch, ehemaliger Chef Patissier im The Dolder Grand in Zürich und Deutschlands „Patissier des Jahres 2007“. Sebastian Titz vervollständigt das Team. Als ehemaliger Küchenchef im Hotel Villa Honegg hat er selbst schon auf 14-GaultMillau-Punkte-Niveau gekocht und kennt die Wünsche anspruchsvoller Gäste genau. Er wird für Sven Wassmer die Küche des Health-Restaurants leiten. Das exklusive Kulinarik-Angebot wird von Amanda Wassmer Bulgins umfangreichen Weinkenntnissen abgerundet. Die Ehefrau von Sven Wassmer befindet sich derzeit im Stage 2 des Master of Wine-Studiums, das als die anspruchsvollste Wein-Ausbildung der Welt gilt.

Bis der Hotelgast in den Genuss der beiden neuen Restaurants kommt, braucht es noch etwas Geduld. Ab Ende Januar bis Ende Juni 2019 wird das Grand Hotel Quellenhof rundumerneuert. Die Eröffnung des neuen Restaurant-Konzeptes von Sven Wassmer ist auf Anfang Juli 2019 geplant.

Das LAYLA Restaurant ist da

Mit einer rauschenden Partynacht eröffnete der israelische Spitzenkoch Meir Adoni nach seinen Restaurants in Tel Aviv – Lumina und Blue Sky – und dem Nur in New York  sein neues Restaurant Layla in Berlin Kreuzberg. Gefühlte mehr als 400 Gäste gaben ihm die Ehre und probierten viel tolle kleine Köstlichkeiten aus seiner Küche. Adoni hat sich seine kulinarischen Sporen u.a. im Noma – Kopenhagen, im Le Nôtre- – Paris und im Le Cordon Bleu – Sydney, verdient. Nun will er mit seinem Sharing-Konzept in der Hauptstadt, am Anhalter Bahnhof, auftischen. Weiterlesen