Tibet Kolloquium: 15. Feb. 2012

Die infrastrukturelle, ökonomische und soziokulturelle Bedeutung von Wasserstraßen auf dem tibetischen Hochland, so das Thema des Tibet Kolloquiums am Mittwoch, 15. Feb. 2012, 18.00 Uhr, Invalidenstr. 118, Raum 507, (Zugang über Schlegelstraße 26), (S-Bahn Nordbahnhof, U6 Naturkundemuseum) in Berlin. Die in der Vergangenheit auf dem tibetischen Hochland im Einsatz gewesenen Fähren und Boote fungierten nicht nur als Hilfsmittel bei der Überquerung von Gewässern und als Transportmittel für Waren. Ihre Bedeutung ging weit über diese offensichtlichen Aspekte hinaus. Fähr- und Transportdienste waren in der Steuerpolitik und im soziokulturellen System integriert, sowie unerlässlich für den Handel und die Wirtschaft Tibets. Im Rahmen des Vortrages werden die textbezogenen und ethnographischen Forschungen zur Dokumentation und Analyse der Bedeutung von Wasserstraßen in Tibet im historischen und gegenwärtigen Kontext vorgestellt. Das Hauptziel dieser Untersuchungen widmet sich der Fragestellung, in welcher Form das wassergebundene Transportwesen mit ökonomischen, infrastrukturellen, technologischen und sozio-kulturellen Ideen verflochten ist.

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