Star-Köchin Christine Manfield tischt im Amankora Bhutan auf

Essen in Bio-Qualität ist in Bhutan etwas Selbstverständliches. Schon heute bauen die meisten Bauern des kleinen Himalaya-Königreichs Reis, Getreide und Gemüse auf ökologische Art und Weise an. Etwa drei Viertel der Einwohner sind Buddhisten – das verpflichtet sie zu einem schonenden Umgang mit anderen Lebewesen, zudem hat das Land den Umweltschutz in seiner Verfassung festgeschrieben. Auch in den fünf Lodges des Amankora bereiten die Küchenchefs Speisen mit frischen und ökologisch angebauten Produkten zu. In den kommenden Jahren will Bhutan der weltweit erste Öko-Staat werden und seine Landwirtschaft komplett auf Bio umgestellt haben. Für die australische Star-Köchin Christine Manfield ein Grund, sich näher mit der Küche des Landes zu befassen – und sie für die Gäste des Amankora in einem besonderen Fusion-Dinner zu verarbeiten: dem „Culinary Adventure“.

Die Autorin mehrerer Bestseller-Kochbücher wird im Amankora Thimphu am 14. und 15. August ein Überraschungsdinner zaubern. Dabei kommen neben ökologischen Zutaten aus Bhutan wie den seltenen und teuren Matsutake-Wildpilzen auch Spezialitäten aus anderen Ländern Asiens und Indien zum Einsatz. Manfield ist nicht nur kulinarisch eine Kosmopolitin: In London und Sidney führte sie über 20 Jahre mehrere Restaurants. Regelmäßig reist sie durch neue Länder, um den Geheimnissen ihrer Küche auf den Grund zu gehen. In Bhutans Hauptstadt Thimphu zeigt sie, dass die einfachen Zutaten der bhutanischen Küche durchaus ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis bergen.

Das beginnt bei dem nussig schmeckenden, im Gletscherwasser angebauten roten Reis, den es nur in Bhutan gibt, Fleisch in Öko-Qualität vom Hochgebirgsrind Yak sowie unzähligen Gemüsesorten, die in Bhutan gedeihen. Ob Wildbohnen, Süßkartoffeln oder Pilze: Da das Gemüse keine langen Transportwege hinter sich hat, ist es besonders frisch. Kaum ein Gericht kommt ohne Chili aus, das in Bhutan nicht als Gewürz, sondern gedünstet, gegrillt oder gekocht serviert wird – ob als Hauptspeise oder Beilage. Ein Grundnahrungsmittel, an das sich die meisten Gäste Bhutans zwar erst gewöhnen müssen, das aber vitaminreich und gesundheitsfördernd ist. Und als hervorragendes Bio-Pestizid dabei helfen soll, Bhutans Landwirtschaft endgültig ökologisch zu führen.

www.amanresorts.com

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